Verantwortungsbewusste Anschaffung eines Hundes

1. Überlegungen vor der Anschaffung eines Hundes

Einen Hund kauft man nicht aus einer Laune heraus. Er ist kein Mitbringsel und erst recht kein Weihnachts- oder Geburtstagsgeschenk. Hunde sind Lebewesen mit Bedürfnissen! Sie benötigen eine artgerechte Haltung.

Dazu gehört beispielsweise ein Zuhause, Erziehung (nicht nur in der Hundeschule) eine Familie, Pflege, Zuneigung u.v.m. Ein Hund sollte wie ein gleichberechtigtes Familienmitglied gesehen werden. Bevor Sie sich einen Hund anschaffen, klären Sie, ob das Umfeld für ein weiteres Familienmitglied geeignet ist. Klären Sie folgende Fragen:

Lässt der Mietvertrag einen Hund zu? Sind die Wohnung bzw. das Haus geeignet und groß genug für einen Hund? Passt der Hund zu den übrigen Familienmitgliedern? Denken Sie in diesem Zusammenhang auch an die Hundeallergie, unter der manche Menschen leiden.

Ein Hund bringt Schmutz und Haare in die Wohnung. Gelegentlich richtet ein Hund auch mal ein kleines Chaos an und bringt Unordnung ins Haus. Fragen Sie sich, ob Sie das alles in Kauf nehmen können. Seien Sie sich darüber im Klaren, dass ein Hund 10 bis 20 Jahre bei Ihnen lebt.

Bevor Sie sich einen Hund zulegen, studieren Sie die unterschiedlichen Rassemerkmale und die Charakteristika von Hunden. Überlegen Sie, welcher Rassehund bzw. welche Art von Mischlingshund zu Ihnen und Ihrer Familie passt (bei Kindern z.B. eher ein besonders kinderfreundlicher Hund wie z.B. Golden Retriever, Labrador, etc.).

 

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Denken Sie ebenfalls über die Größe nach. Bedenken Sie in diesem Zusammenhang auch, dass Hunde entsprechenden Auslauf benötigen (nach Rasse und Größe unterschiedlich). Ein Garten allein genügt nicht. Im Prinzip ist es egal, ob Sie in einer Etagenwohnung wohnen oder in einem Haus mit Garten. Hunde benötigen Bewegung und müssen mehrmals täglich Gassi gehen!

Ein Hund ist kein Prestigeobjekt, sondern ein verlässlicher Freund und Partner, der sehr viel Liebe und Zuneigung benötigt. Überlegen Sie, ob Sie dafür über ausreichend Zeit verfügen. Hunde benötigen neben Bewegung (geistige) Beschäftigung (z.B. Spiel, Sport in einer Hundeschule).  Planen Sie mindestens 2,5 bis 3 Stunden täglich für Ihren Hund ein.

Ein Hund sollte möglichst nicht längere Zeit allein zu Hause gelassen werden. Kein Hund ist gerne allein. Am wohlsten fühlen sich Hunde, wenn Sie mit ihrem Rudel bzw. Ihren Familienmitgliedern zusammen aktiv sein können.

Sollten Sie beispielsweise beruflich zu eingespannt sein und nur über sehr wenig Zeit verfügen, dann lassen Sie vom Hundekauf ab. Auch in Sachen Urlaubsplanung muss der Hund berücksichtigt werden. Im Idealfall kommt er mit (worüber er sich wohl am meisten freuen würde), oder Sie benötigen eine vernünftige Bleibe, wie z.B. eine Hundepension oder Ähnliches.

 

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Denken Sie daran, dass sehr viele Hunde im Tierheim sehnsüchtig auf ein neues Zuhause warten. Vielleicht schauen Sie erst dort einmal vorbei. Wenn Sie sich für einen Rassehund beim Züchter entscheiden, gucken Sie nicht aufs Geld. Billige „Rassehunde“ sind oft gar keine Rassehunde, sondern entstammen einer Wildzucht.

So niedlich die kleinen Welpen von unseriösen Züchtern auch aussehen, viele von ihnen sind sehr krank und haben keine hohe Lebenserwartung. Was Sie an preiswerten Anschaffungskosten bezahlen, müssen Sie später unter Umständen in mehrfacher Höhe in Tierarztkosten investieren (neben Zeitaufwand und Stress).

Darum: Geben Sie lieber mehr Geld für einen gesunden Rassehund aus! Erfahren Sie im folgenden Abschnitt, mit welchen Kosten Sie rechnen müssen, wenn Sie sich einen Hund anschaffen.

 

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2. Die Kosten

Hunde kosten Geld. Bei der Anschaffung und in der Unterhaltung. Bei der Anschaffung eines Hundes kommt es darauf an, was für einen Hund Sie sich anschaffen möchten. Favorisieren Sie einen Rassehund oder einen Mischlingshund? Rassehunde bei einem Züchter kosten ca. 1.000,00 bis 2.000,00 Euro. Ein Mischlingshund aus dem Tierheim, kostet dagegen nur 100,00 bis 250,00 Euro.

Bei den laufenden Kosten muss man etwa mit 1.500,00 bis 2.000,00 Euro im Jahr rechnen. Diese Ausgaben entstehen durch:

  1. Regelmäßige Arztkosten (Wurmkuren, Impfungen, Allgemeine Untersuchung)
  2. Qualitativ hochwertiges Hundefutter (speisen Sie Ihren Hund nicht mit Essensresten ab. Ein Hund benötigt eine qualitativ gute und abwechslungsreiche Küche)
  3. Leckerlis (z.B. Schweineohren, Knochen, Kaustreifen, kleine Hundekuchen, etc.)
  4. Hundeschule / Welpenschule (Vergleichen Sie die Preise! Eine teure Hundeschule muss nicht die Beste sein.)
  5. Hundesteuer (in jeder Gemeinde unterschiedlich)
  6. Hundeversicherung / Hundehaftpflicht (ab ca. 40,00 Euro / Jahr)
  7. Hundezubehör / Ausstattung (Hundehalsband, Hundeleine, Hundehütte, Fress- und Trinknäpfe, Spielzeug, etc.)
  8. evtl. Kosten für einen Hundesalon
  9. Mittel gegen Flöhe und Ungeziefer

 

Sollte Ihr Hund Opfer eines Unfalls werden oder (schwer) erkranken, können die Tierarztkosten explosionsartig in die Höhe steigen. Bedenken Sie, dass diese Kosten dann zusätzlich anfallen.

Operationen und aufwändige Untersuchungen können schnell mehrere tausend Euro kosten. Es gibt Hundekrankenversicherungen, bei denen Sie sich dagegen absichern können. Eine Hundekrankenversicherung erhöht jedoch die regelmäßigen Kosten immens.

 

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3. Hundehaltung und Pflichten

Als Hundehalter sind Sie laut Tierschutzgesetz zunächst verpflichtet Ihren Hund artgerecht zu halten. Das ergibt sich aus § 11 des Tierschutzgesetzes. Die kommunalen Gesetze und Verordnungen verpflichten Hundehalter, Hundesteuer zu zahlen. Nach spätestens drei Monaten ist ein Hund bei der zuständigen Steuerstelle meldepflichtig (mehr dazu im Kapitel 4).

Hunde sind grundsätzlich anzuleinen in der Nähe von: Kindergärten, Spielplätzen und Parkanlagen. Beachten Sie die Schilder vor öffentlichen Gebäuden, Einrichtungen und Plätzen (z.B. Badeseen). Die meisten Wälder sind keine Auslaufgebiete für Hunde. Somit besteht auch hier Leinenzwang. Die allgemeine Pflicht zum Maulkorb oder zur Hundeleine entnehmen Sie den jeweiligen Ländergesetzen und – Verordnungen.

Die Kampfhunddebatte der letzten Jahre hat zu einer hundefeindlichen Stimmung in der Gesellschaft geführt. Hundehalter sollten dieser Stimmung entgegenwirken. Besonders deshalb empfiehlt sich:

Hundekot ist grundsätzlich von der Straße zu entfernen. Lassen Sie Ihren Hund nicht gegen Häuserwände und Autos urinieren. Nehmen Sie Rücksicht auf Jogger, Radfahrer, Kinder und ängstliche Menschen. Rufen Sie Ihren Hund zu sich, und leinen Sie ihn an.

 

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4. Hundesteuer und Hundeversicherung (Hundehaftpflicht)

Die Hundesteuer und die Hundeversicherung bzw. Hundehaftpflicht sind, wie wir bereits erfahren haben, Kostenfaktoren, mit denen Hundehalter rechnen müssen. Die Hundesteuer ist Pflicht und sehr umstritten, da keiner so genau weiß wozu sie eigentlich da ist.

Die Hundeversicherung (Hundehaftpflicht) hingegen ist freiwillig. Hundehalter sollten jedoch nicht auf eine Hundeversicherung verzichten, da eine Hundehaftpflicht sämtliche Schäden bezahlt, die ein Hund im Falle eines Schadenfalles anrichtet. Und wie bei uns Menschen passiert auch Hunden schnell mal ein Missgeschick. Und das kann dann sehr teuer werden.

 

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Hundesteuer

Bei der Hundsteuer wird die Haltung von Hunden besteuert. Steuerpflichtig ist der Hundehalter. In Deutschland existiert keine einheitlich geregelte Hundesteuer. Die Höhe der Hundesteuer ist damit von Gemeinde zu Gemeinde unterschiedlich. Die jährlichen Kosten variieren etwa zwischen 50 bis 250 Euro pro Jahr für einen einzelnen Hund.

Die Steuer ist nach der Anzahl der gehaltenen Hunde gestaffelt. Jeder weitere Hund kostet zusätzlich Hundesteuer (die Beträge für weitere Hunde sind i.d.R. höher als für den ersten Hund). Hunde müssen nach der 12. Lebenswoche bei der zuständigen Steuerbehörde angemeldet werden. Zur Anmeldung muss ein Personalausweis vorgelegt werden sowie Angaben über den Hund (z.B. Alter, Wurftag, Rasse, Geschlecht, Zeitpunkt, Ort und Anschaffungszeitpunkt).

 

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Nach Anmeldung des Hundes bei einer kommunalen Steuerbehörde bekommt der Hundehalter einen Hundesteuerbescheid. In dem Steuerbescheid sind sämtliche Daten des Hundes festgehalten wie z.B. Rasse, Größe, Geschlecht etc. Nach Anmeldung erhält der Hundehalter eine

Steuermarke, die der Hund am Halsband tragen muss. Befreit von der Steuer sind Blindenhunde, Rettungshunde und Diensthunde (z.B. in forstwirtschaftlichen Betrieben). Auch bei Wachhunden kann es unter bestimmten Voraussetzungen eine Steuerbefreiung bzw. Ermäßigung geben. Personen, die über wenig Einkommen verfügen, können ebenfalls von der Steuer befreit bzw. teilweise entlastet werden.

Sollten Hunde nicht angemeldet werden und später einmal damit auffallen, kann die Behörde einen rückwirkenden Steuerbescheid erstellen. Auch Strafen sind im Rahmen der Hundesteuerordnung möglich. Die Rechtsgrundlagen für die Besteuerung von Hunde sind die landesgesetzlichen Hundesteuer-Gesetze bzw.

Kommunalabgabengesetze, die die Gemeinden zur Steuererhebung verpflichten oder zum Erlass entsprechender Steuersatzungen berechtigen. Die ordnungspolitischen Ziele der Steuer sollen dazu beitragen, die Anzahl der Hunde zu begrenzen.

 

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Hundeversicherung (Hundehaftpflicht)

Eine Hundeversicherung oder so genannte Hundehaftpflicht ist jedem Hundebesitzer anzuraten. Denn Hunde können großen Schaden anrichten. Wie bei uns Menschen unterlaufen auch Hunden schnell Fehler und Missgeschicke.

Egal wie gut ein Hund erzogen ist. Ob das Hündchen das Sofa von Freunden zerfetzt oder einen Auffahrunfall verursacht, die Kosten trägt in jedem Fall der Hundehalter. Und diese Kosten können unter unglücklichen Umständen sehr hoch ausfallen.

Dann ist es hilfreich, wenn eine Hundeversicherung bzw. Hundehaftpflicht für den Schaden aufkommt und das Geld nicht aus der eigenen Tasche bezahlt werden muss. Die jährlichen Kosten für eine Hundehaftpflicht belaufen sich zwischen 40 bis 150 Euro. Eine günstige Hundeversicherung findet man auf dieser Seite oder in einer Internetsuchmaschine unter Eingabe der Begriffe „Hundeversicherung Vergleich“ oder „günstige Hundeversicherung“.

Nach den neuen Hundegesetzen in vielen Bundesländern ist es für bestimmte Rassen (z.B. Kampfhund) Pflicht, eine Hundehaftpflicht abzuschließen. Informationen hierüber erteilt die jeweilige kommunale Stelle. Eine Hundeversicherung für Kampfhunde kostet i.d.R. mehr als eine normale Hundehaftpflicht.  Fast alle Versicherungsunternehmen und Versicherungsmakler bieten verschiedene Varianten der Hundehaftpflicht an.

 

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5. Die Anschaffung eines Hundes

 

Vorsicht beim Kauf von Hundewelpen

Hundewelpen-Rassehunde sind eine Ware, mit der viele unseriöse Händler und Züchter auf dem Tiermarkt viel Geld verdienen. Dieser kommerzielle Verkauf von Hundewelpen hat nichts mit Hundezucht zu tun.

Er ist Tierquälerei und verstößt gegen das Tierschutzgesetz. Dieses eBook möchte vor dem Hundekauf bei Händlern warnen und aufzeigen, welches Leid der Hundekauf bzw. Verkauf von Hundewelpen nach sich ziehen kann.

 

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Schmutzige Geschäfte auf dem Tiermarkt. Der Hundeverkauf von Hundewelpen

So manch ein Hundeverkauf kann einem schon die Zornesröte ins Gesicht treiben, wenn man hört, wie so genannte „Hundezüchter“ auf dem Tiermarkt vorgehen. Da werden Hundewelpen über das Zoofachgeschäft verhökert und wochenlang in einem Glaskasten festgehalten. Andere Händler bieten Ihre „Rassehunde“ auf Wochenmärkten zu Schnäppchenpreisen an.

Andere verkaufen Hundewelpen in der Kaufhauszooabteilung oder per Versandhandel über das Internet im Onlineshop. Viele Händler bieten den Hundeverkauf mit blumigen Beschreibungen im Internet an.

Der Website-Besucher sieht niedliche Hundewelpen auf einer perfekt und seriös gestalteten Hundezüchter-Homepage, die den Eindruck eines guten Hundezüchters vermittelt. Oftmals stehen dann hinter diesen Internet-Angeboten brutale „Hundefabriken“, die Hundewelpen in Massenproduktion werfen lassen. 100 Hundewelpen in wenigen Wochen sind da keine Seltenheit.

 

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Diese gewissenlosen Menschen kaufen i.d.R. wenige Ahnentiere und lassen in steter Inzucht Paarungen produzieren. Das geht dann solange, bis die nächsten Generationen Missbildungen und extreme gesundheitliche Defekte aufweisen. Die erschöpften Hündinnen werden als reine Wurfmaschinen genutzt um maximales Kapital zu erbeuten. Die

Hundewelpen und ihre Eltern werden unter katastrophalen hygienischen Verhältnissen gehalten. Die Hundewelpen werden wegen des Hundeverkaufs viel zu früh von ihren Eltern und Geschwistern getrennt.

Die Tatsache, dass es auch Bindungen von seriösen Hundezüchtern zu Händlern gibt, macht die Sache für den ahnungslosen Hundekäufer nicht einfacher. So geben einige Züchter Hundewelpen aus „schwachen Würfen“ an Händler zum Hundeverkauf ab.

Oder andersherum soll es Hundezüchter geben, die ihre Würfe mit Hundewelpen von Händlern aufstocken. Vielen Berichten ist zu entnehmen, dass organisierte Händler-Banden in Tschechien und Polen Hundewelpen wie am Fließband produzieren, um sie auf dem deutschen Tiermarkt an ahnungslose Familien zu verkaufen.

 

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So süß die kleinen Hundewelpen auch sein mögen: Widerstehen Sie!

Diese Hunde sind keine Rassehunde. Es handelt sich hierbei um kranke Hundewelpen, die nicht reinrassig sind, sondern einer Wildzucht entstammen. Mit einem Hundekauf unterstützen Sie diese organisierte Kriminalität und das Leiden weiterer Hundewelpen-Generationen.

 

Kranke Hundewelpen statt gesunde Rassehunde

Bei Hundewelpen aus einer Wildzucht werden i.d.R folgende Auffälligkeiten festgestellt:

  1. Fehlende Sozialisation
  2. Unfähigkeit der Bindung an den Menschen (Scheuheit)
  3. Genetische Defekte und Infektionen, die häufig schon in den ersten Lebensmonaten zum Tod führen
  4. Gelenk-, Knie- und Hüftprobleme (z.B. HD = Hüftdysplasie)
  5. Irreparable Skelettschäden
  6. Nichtimpfung führt häufig zu Spülwürmern. Daraus resultiert nicht selten ein Darmverschluss, der tödlich enden kann.
  7. Viele Erbkrankheiten treten erst nach mehreren Jahren auf.

 

Die meisten Hundewelpen, die auf dem Schnäppchen-Tiermarkt zum Hundeverkauf feilgeboten werden, sterben bereits mit jungen Jahren an den Folgen Ihrer Zucht. Ich appelliere an Sie, liebe Leser: Tätigen Sie keinen Hundekauf aus Mitleid. Sparen Sie nicht beim Hundekauf von Hundewelpen und investieren Sie in gesunde Hundewelpen.

Wenn Sie beim Kauf von Hundewelpen auf dem Tiermarkt Verstöße gegen das Tierschutzgesetz feststellen (z.B. illegalen Hundeverkauf), dann melden Sie das beim Tierschutz.

 

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Wie Sie sich gegen Hundehändler schützen können

Wer sich für den Hundekauf bzw. die Hundehaltung eines Rassehundes bei einem Hundezüchter entschieden hat, sollte sich vorher gut über die Vor- und Nachteile informieren. Erfahren Sie, wie ein hundgerechter Hundezwinger bei einem seriösen Hundezüchter aussehen muss und wie Sie es vermeiden, beim Hundekauf abgezockt zu werden.

Mit den folgenden Beiträgen möchte ich interessierten Hundefreunden dabei helfen, einen seriösen Hundezüchter zu finden, der tierschutzgerechte Hundehaltung praktiziert indem er z.B. Hunde in einem artgerechten Hundezwinger hält, statt in unwürdigen und unhygienischen Ställen, um sie anschließend gewinnbringend zu verkaufen. Erfahren Sie, wie sich seriöse Hundezüchter von skrupellosen Geschäftemachern unterscheiden.

 

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Seriöse Hundezüchter von skrupellosen Geschäftemachern unterscheiden

Hundezüchter sind nicht gleich Hundezüchter. Wie in allen Bereichen und Branchen gibt es auch hier qualitative Unterschiede. Das größte Problem vor einem Hundekauf bei einem Hundezüchter ist es jedoch, seriöse Züchter von brutalen und skrupellosen Geschäftemachern zu unterscheiden.

Wenn Sie sich also mit dem Gedanken der Hundehaltung und des Hundekaufs tragen, benötigen Sie sehr viel Geduld und ein wenig Detektivsinn. Denn Sie dürfen auf keinen Fall dort einen so genannten “Rassehund” kaufen, wo es ausschließlich darum geht, Geld mit Hunden zu verdienen. Seriösen Züchtern geht es nicht in erster Linie um das Geld.

Sie suchen das passende Zuhause für ihre Hundewelpen. Seriöse Hundezüchter verdienen nicht sehr viel. Das Geld reicht gerade aus, den Aufwand der Aufzucht zu decken. Denken Sie immer daran: Ein seriöser Hundezüchter sucht keine Käufer für seine “Produktion“, sondern liebe Hundeeltern für seine Welpen. Tun Sie sich und den Hunden einen Gefallen und beachten Sie die folgenden Tipps zum Hundekauf beim Hundezüchter.

 

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Was Sie bei der Suche nach einem Hundezüchter beachten sollten:

  • Die Hundezwinger-Anlage ist verschmutzt und unhygienisch. Überall liegen Kot- und Urinreste herum. Hier können Sie umgehend kehrtmachen. Das hat nichts mit artgerechter Hundehaltung und Seriosität zu tun. Ein Hundezwinger muss gepflegt und hygienisch einwandfrei sein.
  • Wenn der Hundezwinger zwar sauber, aber die Hundezwinger Anlage insgesamt eher einem Gefängnis aus Gittern und Käfigen ähnelt, dann lassen Sie die Finger von diesem Hundezüchter. Hier wird Hundehaltung offensichtlich von einem Strategen, aber nicht von einem Hundefreund betrieben.
  • Die Welpen/Hunde zeigen kein Interesse am Züchter und wenden sich lieber anderen Dingen zu. Hieraus können Sie schließen, dass der Hundezüchter möglicherweise zu wenig Zeit für seine Hunde investiert.
  • Man zeigt Ihnen nicht den vollständigen Lebensbereich der Welpen, sondern nur einen Bereich wie z.B. den Hundezwinger. Auch hier gilt: Abstand halten.
  • Fragen Sie den Züchter Löcher in den Bauch. Seriöse Züchter beraten Interessenten zu allen Fragen der Hundehaltung und der Hunderasse. Lassen Sie sich umfassend Auskunft geben über die Fressgewohnheiten, Krankheiten, Impfungen, etc.
  • Ein seriöser Züchter verkauft seine Hunde nicht über Zoofachgeschäfte, Wochenmärkte oder gar per Versandhandel.
  • Überprüfen Sie die Zugehörigkeit des Züchters zu einem angegliederten Rassezuchtverein, der im Idealfall dem Dachverband für das deutsche Hundewesen (VDH) bzw. der Organisation der Fédération Cynologique Internationale (FCI) angegliedert sein sollte.
  • Misstrauen Sie Inseraten in Tageszeitungen. Gute Züchter verfügen über zahlreiche Kontakte und haben es nicht nötig, Anzeigen zu schalten
  • Vorsicht, wenn ein Hundezüchter mehr als eine Rasse anbietet. Züchter, die mehrere Rassen gleichzeitig züchten, sind kommerzielle Hundevermehrer und keine liebevollen Hundezüchter.

 

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    • Achten Sie darauf, dass die Welpen mehrmals grundgeimpft, entwurmt, tätowiert oder mit einem Chip versehen sind. Lassen Sie sich die dazugehörigen Bescheinigungen, wie Impfpass und Gesundheitszeugnis, zeigen.
    • Achten Sie auf das Abgabealter der Welpen. Ein guter Züchter gibt seine Welpen nicht vor der achten Lebenswoche ab.
    • Treffen Sie keine Hundekauf-Entscheidung am Telefon. Ein Züchter, der so etwas macht, ist kein seriöser Züchter.
    • Beobachten Sie, ob es eine enge Bindung zwischen den Tieren und dem Hundezüchter gibt. Manchmal sagt das mehr über die Hundehaltung aus, als so manches technische Detail.
    • Ein seriöser Züchter hat nichts dagegen, wenn Sie mehrmals vorbeikommen, nach den Welpen schauen, deren Eltern sehen und den sonstigen Lebensraum der Hunde inspizieren möchten.
  • Ein Hundezüchter fragt Sie kritisch nach Ihren Lebensumständen, um herauszufinden, ob Sie und Ihr Umfeld für Hundehaltung geeignet sind.
  • Ein seriöser Hundezüchter schließt einen Kaufvertrag ab. Neben Name und Anschrift von Käufer und Verkäufer sollten hier folgende Details aufgeführt sein:
  • Tätowierungsnummer/Chipnummer des Welpen, Name, Zuchtbuchnummer und Wurfdatum, Kaufpreis und Zahlungsart, Übergabedatum, Krankheiten/Mängel
  • Versuchen Sie herauszufinden, ob andere Käufer zufrieden waren mit den Hunden dieses Züchters. Geben Sie den Namen des Hundezüchters in eine Internet-Suchmaschine ein oder fragen Sie in speziellen Hundeforen, ob jemand Erfahrungen mit dem Hundezüchter hat.
  • Fragen Sie nach den Papieren der Welpen. Sollten keine Papiere vorhanden sein, kann es sich um einen Wildzüchter statt um einen seriösen Hundezüchter handeln.

 

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Welpen- und Hundevermittlung im Internet

Die Welpenvermittlung im Internet erfreut sich immer größerer Beliebtheit. Es gibt Webseiten von Hundezüchtern, Hobbyzüchtern oder auch Privathaushalten, die die Termine Ihrer Würfe hier ankündigen. Oft sind Bilder von niedlichen Welpen und den Elterntieren auf diesen Webseiten abgebildet.

Andere Webseiten der Online-Welpenvermittlung haben die Funktion einer Suchmaschine. Hier gibt man in das Suchfeld ein, ob es sich bei dem gewünschten Hund um einen Rassehund oder um einen

Mischlingshund handeln soll. Kriterien wie Farbe, Fellbeschaffenheit, Größe und Geschlecht können ebenfalls angegeben werden. Diese Hundevermittlung sucht dann nach den gewünschten Kriterien den geeigneten Züchter bzw. Halter und teilt Ihnen Adresse und Telefonnummer mit.

Über Webseiten für Welpenvermittlung bzw. Hundevermittlung verfügen auch die einzelnen Rassehundevereine oder der Verein für das Deutsche Hundewesen (VDH).

 

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Hundevermittlung bei Rassehundevereinen

Um bei der Suche einer seriösen Welpenvermittlung an die richtige Stelle zu geraten, empfiehlt sich der direkte Kontakt zu einem Rassehundeverein. Je nachdem, welche Rasse Sie wünschen, Rassehundevereine bieten i.d.R. immer auch eine Hunde- oder Welpenvermittlung an. Eine großzügige Übersicht bietet der Verein für das Deutsche Hundewesen (VDH) auf seiner Homepage.

 

Welpenvermittlung bei Hundeclubs und Vereinen für Hundesport

In jeder Stadt gibt es Hundeclubs und Hundesportvereine. Schauen Sie im Telefonbuch Ihrer Stadt nach, und nehmen Sie Kontakt mit einem Hundeclub Ihrer Wahl auf.

Diese Vereine stehen der Welpenvermittlung i.d.R. sehr offen gegenüber und haben sicher den einen oder anderen Tipp. Hundeclubs sind auch interessant für Hundefreunde, die eine Welpenvermittlung von Mischlingshunden suchen. Vielleicht machen Sie hier schon erste wichtige Kontakte für spätere Hundefreizeitaktivitäten.

 

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Hundevermittlung bei Tierärzten

Tierarztpraxen sind gute Orte für die private Welpen-/Hundevermittlung. Erkundigen Sie sich nach einem Tierarzt in Ihrer Nähe und statten Sie ihm einen Besuch ab. In den meisten Wartezimmern von Tierärzten hängen private Abreißzettel.

Diese sind oft von Patienten dort platziert, die Hunde oder Welpen abzugeben haben. Erkundigen Sie sich vorher beim Tierarzt über den Anbieter. Der Tierarzt als Hundevermittlung eignet sich sowohl bei der Suche nach Rassehunden wie auch nach Mischlingshunden.

 

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Hundevermittlung und Welpenvermittlung im Tierheim

Eine sehr gute Adresse sind die Tierheime. Hier gibt es zahlreiche Rasse- und Mischlingshunde, die auf ein neues Zuhause warten. Der Vorteil für Sie: Sie bekommen einen gepflegten, geimpften und ärztlich untersuchten Hund mit einem Mikrochip (amtl. Registrierung). Beachten Sie jedoch, dass für diesen Service Kosten zwischen 150 bis 250 Euro anfallen.

Weiter müssen Sie neben Ihrem Personalausweis alle Familienmitglieder, (auch bereits vorhandene Hunde und Katzen) zu einem Vorstellungsgespräch mitbringen. Planen Sie für diesen Besuch etwa ein bis zwei Stunden ein.

 

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Welpenvermittlung bei Ausstellungen und Hundemessen

Besuchen Sie doch mal eine Hundemesse oder Hundeausstellung. In vielen Städten gibt es solche Veranstaltungen. Hier finden Sie zahlreiche Infostände und Fachleute vor, die sich mit Hunden auskennen und sicher einen wertvollen Tipp parat haben.

 

6. Tipps zur Hundeerziehung

Der Besuch einer guten Hundeschule sollte für jeden Hund und Halter Pflicht sein. Eine solide Hundeausbildung bzw. Hundeerziehung gemeinsam mit einem kompetenten Hundetrainer bildet die Basis für ein unkompliziertes und glückliches Hundeleben. Das Hundetraining einer guten Hundeschule sollte Hund und Halter die wichtigsten Methoden der Hundeerziehung lehren und vor allem Spaß machen.

Die Hundeerziehung in der Hundeschule sorgt dafür, dass sich der Hundehalter später überall in der Öffentlichkeit ohne Probleme mit seinem Hund bewegen kann. Gleichzeitig sorgt ein kontinuierliches Hundetraining für die Auslastung des lernwilligen Hundes. Denn Hunde möchten Aufgaben lösen, benötigen Lernerfolge und Lob.

Ein kompetenter Hundetrainer einer erfahrenen Hundeschule gibt dem Hundehalter wichtige Tipps und Hausaufgaben mit nach Hause, so dass Hund und Halter gemeinsam bis zur nächsten Schulstunde üben können. Die Hundeausbildung besteht sowohl aus theoretischer Wissensvermittlung als auch (überwiegend) aus praktischen Übungen.

Hundeschulen bieten Hundetraining und Hundeerziehung als Einzel- oder Gruppenkurse an. Ein wichtiger Bestandteil der Hundeerziehung im Frühstadium ist die Sozialisation von Hundewelpen. Wer mit seinem Hund oder Welpen eine Hundeschule aufsuchen möchte, sollte beim ersten Schultag einen Impfpass und den Nachweis einer abgeschlossenen Haftpflichtversicherung mitbringen.  Die meisten Hundeschulen bieten einen ersten Schnuppertag kostenlos an.

 

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Wahl der richtigen Hundeschule

Das Finden der richtigen Hundeschule ist oft ein großes Problem für frische Hundehalter. Nach welchen Kriterien soll die Hundeschule ausgewählt werden? Folgende Punkte sollten bei der Wahl der richtigen Hundeschule berücksichtigt werden:

1. Welcher Erziehungsstil wird angewandt? Gewaltfrei oder autoritär? (alte Hundeschule, z.B. Arbeit mit dem Halsband/Hundeleine oder ohne gewaltsame Einwirkung). Hier gibt es sehr unterschiedliche Auffassungen und Ansatzpunkte. Nehmen Sie sich die Zeit und prüfen Sie die Hundeschule.

Lassen Sie sich die Methoden der Hundeerziehung von einem Hundetrainer erklären, bevor Sie sich für die Hundeausbildung in einer Hundeschule entscheiden. Moderne Hundeschulen arbeiten fast ausschließlich nach dem Belohnungsprinzip der positiven Verstärkung. Das bedeutet: Wenn der Hund etwas richtiggemacht, bekommt er eine Belohnung.

Hierdurch soll korrektes Verhalten bestärkt werden. Gewaltsame Sanktionen lehnen die meisten Hundeschulen ab, weil hierdurch das Vertrauen des Hundes zum Halter beeinträchtigt wird. Denn schließlich sollte das die Grundvoraussetzung zum gemeinsamen und erfolgreichen Lernen sein.

2. Wie viele Teilnehmer haben die Gruppenstunden? Gerade zu Beginn ist die Gruppenausbildung sehr wichtig, weil die Hunde wichtige Sozialkontakte zu anderen Hunden sammeln sollten. Aus diesem Grund kommt zu Beginn der Hundeausbildung nur ein Gruppenkurs in Frage. Achten Sie darauf, dass nicht zu viele Gruppenteilnehmer in einer Gruppe sind. Hierdurch verschlechtert sich der Lerneffekt für Hund und Halter.

 

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3. Finden Sie heraus, ob das Hundetraining nur auf einem Hundeplatz stattfindet oder auch außerhalb. Gute Hundeschulen gehen mit Ihren Schülern auch in den Wald, in die Stadt, fahren Bus und gehen ins Restaurant. Sie lehren alltagsnah und praxisnah. Schließlich soll der Hund die Regeln ja nicht nur auf dem künstlichen Übungsplatz beherrschen, sondern vor allem im realen Leben auf der Straße. Fragen Sie den Hundetrainer/Hundelehrer der Hundeschule, ob auch diese Trainingsmethoden angewandt werden.

4. Hundetrainer oder Hundelehrer kann jeder werden. Hierzu muss man keine anerkannte Ausbildung absolviert haben. Im Grunde reicht ein Gewerbeschein aus, um eine Hundeausbildung anbieten zu können. Diese Tatsache erfordert es, mehr über die Qualifikationen der Hundetrainer zu erfahren. Eine gute Hundeschule sollte natürlich über einen großen Erfahrungsschatz verfügen.

Erkundigen Sie sich nach dem Werdegang der Hundetrainer und Hundelehrer. Fragen Sie, wie lange die Mitarbeiter der Hundeschule bereits aktiv sind und bitten Sie um Referenzen (z.B. Zeitungsartikel, Mitgliedschaften, besondere Leistungen/Auszeichnungen, etc.). Fragen Sie andere Teilnehmer der Hundeschule.

5. Vergleichen Sie die Preise. Auch unter Hundeschulen gibt es überteuerte Angebote.

6. Sonstige Kriterien sind: Sauberkeit der Übungsplätze, Erreichbarkeit, Unterrichtszeiten, Sympathie.

Wichtig für Welpenbesitzer: Begeben Sie sich rechtzeitig auf die Suche nach einer passenden Hundeschule, noch bevor der Welpe bei Ihnen einzieht.

 

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Hundeerziehung in der Welpenspielstunde

Für junge Welpen bieten alle Hundeschulen spezielle Welpenkurse an. Hier können Hunde i.d.R. im Alter ab 8 Wochen teilnehmen. Je jünger die Welpen sind, desto intensiver wird die Prägung sein.

Die Hundeerziehung in der Welpenspielstunde ist in erster Linie von Spiel und Spaß geprägt. Die Welpen toben und tollen auf unterschiedlichen Böden (z.B. Steine, Sand, Gras) und mit diversen Gegenständen (Spielzeugen). Hierbei lernen sie andere Welpen kennen und erfahren Sozialkontakte zu anderen Hunden und Menschen, die für das weitere Leben sehr wichtig sind. Hunde ohne Sozialisation bzw. Sozialkontakte werden häufig zu Beißern und aggressiven Hunden, weil sie den Umgang in der Gesellschaft nicht gelernt haben.

Die Hundeerziehung im Welpenkurs verhindert dies. Weitere wichtige Inhalte sind die Grundgehorsamkeitsübungen wie „Sitz“, „Platz“, „Hier“, „Fuß“ und „Aus“. Die Welpenspielstunde findet an 1-2 Stunden in der Woche statt. Meistens handelt es sich um offene Stunden ohne Kursverpflichtung. Die erste Schnupperstunde ist i.d.R. kostenfrei.

 

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Hundeausbildung in Junghundkursen

Die Hundeausbildung im Junghundkurs baut auf die Hunderziehung des Welpenkurses auf. Das Hundetraining für Junghunde beginnt meistens ab der 16. Woche.

In diesem Kurs werden die Grundkommandos „Sitz“, „Platz“, „Hier“, „Fuß“ und „Aus“ konditioniert und unter Ablenkung geübt. Zusätzlich lernen die jungen Hunde das Laufen an der Leine. Erste Übungen werden in der Stadt und im freien Gelände geübt.

 

Hundeerziehung für Problemhunde

Hundeerziehung für Problemhunde gibt es in jeder Hundeschule. Dieses spezielle Hundetraining umfasst ein sehr intensives Einzel-Hundetraining mit einem sehr erfahrenen Hundetrainer. Problemhunde sind beispielsweise Hunde die,

  • ständig an der Leine zerren
  • nicht Fuß gehen wollen
  • ständig andere Menschen und Hunde anbellen
  • springen, bellen und toben, wenn sie vor dem Einkaufsladen warten sollen
  • andere Menschen anspringen
  • immer während der Autofahrt bellen
  • alles vom Boden aufnehmen und fressen
  • aggressiv sind
  • ängstlich sind
  • nicht gehorchen
  • u.v.m.

 

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Leitfaden zum Hundetraining

Bevor Du das Hundetraining beginnst, ist es am besten, dass Du darüber einige Dinge erfährst. In der heutigen Zeit findest Du viele Arten von Hundetraining und dies an vielen verschiedenen Orten. Diese Trainings variieren im Preis und jeder Trainer hat etwas anderes zu bieten.

Die erste Art von Hundetraining ist bekannt als Welpen Vorschule. Dies ist ein Hundetraining für Welpen, die etwa 6 Wochen bis 5 Monate alt sind. Diese Welpen Vorschulklassen dauern in der Regel nicht mehr als 6 bis 8 Wochen. In diesen Trainings wird Deinem Welpen im Wesentlichen gelehrt, wie man mit Menschen und anderen Welpen sozialisiert. Hier beginnt auch Dein Welpe zu lernen, wie man sich hinsetzt, an einem Ort bleibt und wie man kommt.

Die zweite Art von Hundetraining ist für die Hunde gedacht, die mindestens 5 Monate alt sind. Diese Art von Hundetraining ist bekannt als das grundlegende Hundetraining. Die Dauer dieser Klassen beträgt in der Regel etwa 8 bis 10 Wochen. Dies ist der Grundkurs, wo Ihr Hund die Kunst gelehrt wird, richtig an der Leine zu gehen, zu sitzen, zu bleiben, zu kommen und zu fressen.

Die dritte Art des Hundetrainings ist bekannt als die Zwischenausbildung. Dieses Hundetraining zielt darauf ab, den Hund vor allem die gleichen Dinge zu unterrichten, die in der Grundausbildung gelehrt wurden, jedoch in einer detaillierteren Form. Hier wird dem Hund trainiert, für eine längere Zeitspanne zu bleiben und es wird gelehrt, den Befehlen zu folgen, die von anderen Leuten gegeben werden.

 

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Die Zwischenausbildung dauert in der Regel etwa 8 bis 10 Wochen und ist für diejenigen gedacht, die nicht weniger als 5 Monate alt sind. Es ist wichtig, dass der Hund sein grundlegendes Hundetraining absolviert hat oder an die grundlegenden Befehle gewöhnt ist, die vom Besitzer gelehrt werden konnten.

Die nächste Art der Schulung ist bekannt als das erweiterte Hundetraining. Hier ist der Kurs ganz ähnlich zu seinem vorherigen, d. h. das Zwischenhundetraining, mit Ausnahme der Tatsache, dass diesmal alles genauer ist. Hier wird dem Hund beispielsweise beigebracht, wie er sitzen bleibt, ohne dass er Dich sieht.

Diese Schulung dauert ca. 8 bis 10 Wochen und ist für diejenigen Hunde gedacht, die ihre Fortbildung absolviert haben. Hier werden die Hunde auch ausgebildet, um neben ihren Besitzern ohne Leine zu gehen. Darüber hinaus bereitet dieser Kurs allmählich den Hund für den letzten Kurs vor. Um diesen letzten Kurs zu bestehen, wird Dein Hund die 10 notwendigen Aspekte unterrichtet.

Dieser Kurs ist für die Hunde gedacht, die alle bisherigen Kurse abgeschlossen haben. Der Test ist ziemlich hart und kann nur abgeschlossen werden, wenn der Hund wirklich gut ist. Je nachdem, wie Dein Hund drauf ist, kann der Kurs für mehrere Wochen dauern.

Halte diese Informationen im Auge, solltest Du in der Lage sein, das Hundetraining natürlich am besten im Sinne Deines Hundes zu entscheiden. Jedoch kannst Du auch die Meinung eines Hundetrainers einholen, um mehr zu erfahren. Viele Trainer beraten Dich kostenlos.

 

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Das richtige Halsband

Ob Du Deinem Hund durch ein Hundetraining etwas lehrst oder Du Deinen Hund so leben lässt, wie er ist, Hundehalsbänder und Riemen stellen eine wichtige Rolle für alle Hunde dar. Hundehalsbänder sind heutzutage in allen Formen, Größen und Designs erhältlich. Ein Hundehalsband kann ebenso mit einem Aufdruck Deiner Anschrift versehrt sein, damit der ehrliche Finder Deinen Hund wieder zu Dir nach Hause bringen kann.

Mit solch einer umfangreichen Auswahl an Hundehalsbänder, das passende Band für Deinen Hund zu finden, kann dem ein oder anderen schon ein paar Nerven kosten. Das Halsband sollte anhand des Verhaltens Deines Hundes gewählt werden. Für einen eher gefügigen Hund ist ein Halsband aus einem weichen Tuch gewissermaßen geeignet.

Auf der anderen Seite muss ein hartnäckiger Hund durch einen schnellen Ruck eines Stachelhalsbands eingeschränkt werden. Ein Hundetrainer kann Dir sicherlich einen guten Tipp geben, um das passende Hundehalsband für Deinen treuen Hundekumpel zu finden.

 

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Die Schnalle ist die gängige Art von Hundehalsband. Ein breites Tuch kann hierbei gut verwendet werden, um die Schnalle des Halsbandes, mit einer Vielzahl von Farben und Designs zu schmücken. Der Name Deines Hundes kann aus Liebe zum Hund auf das Halsband genäht werden. Wie bei einem Gürtel besteht die Schnalle aus einer Folge von Löchern und kann hierdurch fixiert werden, um die gewünschte Größe zu erreichen.

Eine weitere Art ist ein Stachelhalsband oder auch Dressurhalsband, das sehr hilfreich sein kann, wenn Dein Hund zu einem gewissen Grad störrisch ist und in der Regel hart an der Leine zieht.

Ein Stachelhalsband hat vertikale Metallzinken, die im Bereich der Innenseite des Halsbands gleichmäßig verteilt sind. Beim Zerren des befestigten Gurtes stoßen den Stachel auf den Hals Deines Hundes, auf diese Weise verlangsamst Du seine chaotischen Aktionen.

Vielleicht klingt der Ausdruck “Stachelhalsband” ein bisschen hart für Dich. Trotzdem, wenn Du es richtig verwendest, verursachen Stachelhalsbänder keineswegs irgendwelche Schäden für den Hund und sind viel sicherer als andere Arten von Hundehalsbänder.

 

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Klicker-Hundetraining

Unter Klicker-Hundetraining versteht man Hundeerziehung mit einer technischen Hilfe, einem Klicker. Ein Klicker ist ein Metallplättchen in einem kleinen Plastikkästchen (Kackfrosch). Drückt man mit einem Finger auf das Metallplättchen entsteht ein lautes, kurzes und klares

„Klick-Geräusch“. Mit Unterstützung von diesem Geräusch kann der Hund besser erzogen werden, weil er dieses Klicken besonders deutlich wahrnehmen kann und er besser lernt zu reagieren. Bei der Hundeausbildung mit einem Klicker kommt es darauf an, dass das

Klickgeräusch grundsätzlich als positive Bestärkung eingesetzt wird, so dass der Hund lernt, etwas Positives mit dem Klicker zu assoziieren.  Erst dann kann es als wirksame Erziehungshilfe fungieren. Ein Klicker ist eine optimale Kommunikationshilfe zwischen Hund und Halter. Ein spezielles Klicker-Hundetraining wird in fast jeder Hundeschule angeboten. Ob in Berlin, Köln, München, NRW oder Bremen – fragen Sie den Hundetrainer einer Hundeschule in Ihrer Nähe.

 

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Sonder-Hundeausbildung

Professionelle Hundetrainer bieten meist mehr als die klassische Hundeerziehung an. Erhalten Sie einen Überblick auf weitere Angebote im Bereich Hundeschule, Hundetraining und Hundeausbildung:

  • Begleithundeprüfung
  • Wach- und Schutz-Hundeausbildung
  • Hundeschule für Film-Hundeausbildung
  • Hundeschule und Hundetraining für Fährtenhundeausbildung
  • Hundeschule mit Kind und Hund-Kurse

 

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7. Sport für Hund und Halter

Hundesport wird betrieben in Hundeclubs, Hundeschulen oder individuell im Wald oder im Garten. Hundesport bedeutet nicht nur Sport für Hunde, sondern Bewegung für Hunde und Halter. So zumindest sind die meisten Hundeport-Aktivitäten ausgerichtet. Egal ob in Hundeclubs oder auf individueller Basis.

Das wichtigste am Hundesport: Hundesport sollte die Bindung zwischen Hunde und Halter festigen, gesund sein und Spaß machen. So sehen es auch die meisten organisierten Hundeclubs. Lernen Sie auf diesen Seiten die beliebtesten und häufigsten Sportarten im Bereich Hundesport kennen. Dieser Hundesport wird auch bei den meisten Hundeclubs angeboten:

  • Obedience
  • Agility
  • Mobility
  • Flyball
  • Dogdancing
  • Schlittenhunderennen
  • Freizeitsport mit Hund

 

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Obedience

Ein Hundesport, der in Hundeclubs und in Hundeschulen praktiziert wird. Bei diesem Hundesport steht der Grundgehorsam (Obedience) im Vordergrund. Es geht um das spielerische Lernen bei einem sportlichen Wettkampf. Obedience ist damit der Wegbereiter für andere Sportarten im Bereich Hundesport wie z.B. Agility. Das Gehorsamkeitstraining baut auf den Grundgehorsam wie „Sitz“, „Platz“ und „Bei-Fuß“ auf.

Er erstreckt sich auf Apportieren (bringen) von Gegenständen, Springen über Hürden, Vorauslaufen, Distanzübungen (Grundgehorsam aus der Entfernung) und das Suchen von Gegenständen. Geübt wird außerdem die Wesensfestigkeit im Beisein mit anderen Hunden. Dieser Hundesport wird professionell mit festem Reglement und Wettkampfrichtern ausgeführt, die Punkte für jede Übung verteilen.

 

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Agility

Agility ist der wohl populärste Hundesport. Agility bedeutet “Gewandtheit“ und ist eine Hundesportart, die aus England stammt. Ähnlich wie beim Pferdespringen steht bei Agility ein Hindernisparcours im Mittelpunkt. Agility wird in Deutschland seit 1988 von zahlreichen Hundeclubs professionell betrieben. Der Hundesport Agility ist von den offiziellen Hundeverbänden als Sportart für Hunde anerkannt.

Der Agility-Parcours wird auf einem Hundeplatz der Größe von mindestens 20 x 40 Metern aufgebaut. Bei den meisten Hundeclubs müssen die Hunde 10 bis 20 Hindernisse überwinden.

Die genaue Reihenfolge der Hindernisse wird erst kurz vor dem Start bekannt gegeben. Die gesamte Streckenlänge beträgt zwischen 100 bis 200 Metern. Das Reglement der Hundeclubs sieht vor, dass Hunde den Hindernisparcours ohne Hilfsmittel wie Leine, Halsband, etc. in einer zuvor festgelegten Zeit bewältigen müssen. Der Hundehalter darf den Hund nur mit seiner Stimme anleiten.

Werden beim Lauf durch den Hindernisparcours Fehler gemacht oder wird der Parcours nicht in einer bestimmten Mindestzeit durchlaufen, erhält das Team Strafpunkte. Zu viele Strafpunkte führen zur Disqualifikation. Es gewinnt das Team, das in der vorgegebenen Zeit die wenigsten Fehler gemacht hat.

 

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Mobility

Viele Hundeschulen und Hundeclubs bieten Mobility an. Mobility ist eine Mischung aus Obedience und ruhigem Agility. Auch bei diesem Hundesport gibt es einen leichten Hindernisparcours mit 10 verschiedenen Stationen wie beispielsweise Bollerwagen, Autoreifen, Apportieraufgaben, Slalom etc.

Einige Hundeclubs bieten Mobilität mit Zeitrahmen an, andere ohne. Bei den meisten Hundeclubs kann Mobility von Hunden im Alter ab ca. 5 Monaten durchgeführt werden. Mobility gilt als die Vorstufe zum Agility- Hundesport.

 

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Flyball

Immer mehr Hundeclubs bieten Flyball an. Flyball ist ein beliebter Hundesport, der die Geduld und Toleranz der Hunde auf die Probe stellt. Beim Flyball-Hundesport springen die Hunde über vier Hindernisse. Am Ende des Parcours betätigen die Hunde mit der Pfote an einer Ballwurfmaschine eine Fläche.

Durch diese Berührung wird ein Tennisball in bis zu 3 Meter Höhe geschleudert. Anschließend muss der Hund den Ball aus der Luft auffangen und über den Parcours zurück zum Halter laufen.

Sobald der Hund mit dem Ball im Maul angekommen ist, darf der nächste Hund losrennen. Flyball-Hundeclubs oder Hundeschulen spielen Flyball in Mannschaftsaufstellungen als Staffellauf. Dieser Sport bedeutet in erster Linie Bewegung für den Hund. Die Hundehalter stehen am Startpunkt und feuern ihre Hunde an.

 

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Dogdancing

Dogdancing kommt aus den USA und beinhaltet gemeinsames Tanzen mit dem Hund. Zur Musik werden verschiedene Tanzfiguren einstudiert und gezeigt. Eine Tanzeinlage verlangt absolute Höchstleistungen von Hund und Halter. Beide müssen sich sehr stark konzentrieren und in partnerschaftlicher Harmonie zusammenwirken. Der Hund muss einen sehr guten Grundgehorsam haben.

Der Phantasie und Kreativität sind beim Dog-Dancing keine Grenzen gesetzt. Bei offiziellen Vorführungen gibt es, wie bei den meisten Sportarten, feste Regeln und Bewertungen. Bewertungen gibt es beispielsweise auf die Motivation der Hunde, die Choreographie und die Interpretation des Musikstücks.

Während der Darbietung von ca. 2 Minuten darf der Hund nicht an der Leine geführt und gefüttert werden. Sollte so etwas passieren, führt dies zur Disqualifikation. Mittlerweile bieten schon sehr viele Hundeschulen und Hundeclubs Dogdancing-Kurse an.

 

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Schlittenhunderennen

Schlittenhunderennen gibt es in unterschiedlichen Variationen. Beim Schlittenhunderennen besteht ein Gespann aus einem bis zu 14 Hunden. Sie ziehen den Musher (Schlittenhunde-Führer). Der Musher sitzt i.d. R. auf einem Gefährt. Das kann ein Schlitten sein, ein Velorad (Fahrrad), ein Wagen, ein Dreirad oder Pulka (eine Wanne, die mit Gewichten beschwert ist).

Allerdings gibt es auch Rennen, bei denen der Musher läuft/joggt. Je nach Ausrichtung der Hundeclubs und je nach Veranstaltungsort gehen die Rennen über verschiedene Distanzen.

Man unterteilt die Distanzen in die Klassen Sprint (5-20 km), Middle Distance (30-40 km) und Longtrail (über 50 km). In Deutschland gehen die meisten Schlittenhunderennen über eine Distanz von 5-20 km. Typische Schlittenhunde sind der Alaskan Malamute, Siberian Husky, Samojede und der Grönlandhund. Schlittenhunderennen kommen diesen Rassen besonders entgegen, weil sie ihren starken Bewegungsdrang befriedigen. Diese Rennen ermöglichen diesen Hunden eine optimale und artgerechte Bewegung in der Natur.

 

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Freizeitsport mit Hund

Anders als beim traditionellen Hundesport der Hundeclubs und Vereinen hat diese Sportart keinen Wettkampfcharakter. Es geht hier weder um Punkte noch um Pokale. Beim Freizeitsport mit Hund geht es darum, gemeinsam mit dem Hund und den anderen Freunden des Hundeclubs verschiedene Aktivitäten zu unternehmen.

Mal rufen die Hundeclubs zum Wandern im Grünen auf, an einem anderen Tag geht’s zum Schwimmen oder mit den anderen Hundesport-Freunden mit dem Fahrrad on Tour. Für die Hundeclubs steht hier die Gemeinschaft aller Teilnehmer (Hunde und Menschen) und die Unternehmungslust im Vordergrund. Dieser Hundesport findet vorwiegend in der Natur statt.

 

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8. Hundefutter und Hundeernährung

Hundenahrung und Hundeernährung sind Dauerbrenner unter den Themen bei Hundehaltern. Zum Thema Hundenahrung bzw. Hundeernährung existieren weitaus mehr Meinungen, als es Futtersorten gibt. Der Tierarzt sagt dies, der Hundelehrer das und der Hundezüchter wieder etwas anderes. Jeder Hundebesitzer oder Hundeexperte schwört auf seine spezielle Marke in Sachen Hundenahrung und auf seinen Plan der Hundeernährung.

Hunde-Interessenten und Neuhundebesitzer kommen da schnell ins Schleudern und lassen sich von den vielen Meinungen und dem Überangebot an Hundenahrung verunsichern. Um eines vorweg zu nehmen: Es gibt weder feste Regeln oder „richtige Tipps“ für die Wahl von Hunde- oder Welpenfutter (z.B. der Art oder der Marke) noch gibt es eine Art Patenrezept für die richtige Hundeernährung (z.B. Menge, Häufigkeit). Alle Hunde sind unterschiedlich in Rasse, Körperbau, Alter, Größe etc. Aus diesem Grund müssen Hunde, hinsichtlich gesunder Hundeernährung, individuell betrachtet werden.

Mit diesem eBook möchte ich bei dem Einstieg in das Thema Hundefutter/Hundeernährung behilflich sein und ein paar Fakten zum Thema Hundenahrung ansprechen. Unabhängig von der Hundefutterwahl sollten bestimmte Dinge bei der Hundeernährung bekannt sein bzw. berücksichtigt werden:

 

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Wichtige Nährstoffe und Grundnahrungsmittel

Ob Welpenfutter oder Hundenahrung für ausgewachsene Hunde, Hundenahrung sollte sich grundsätzlich aus folgenden Nährstoffen zusammensetzen:

  • Proteine
  • Eiweiß
  • Fettgehalt
  • Kohlenhydrate
  • Mineralstoffe
  • Vitamine (20 verschiedene)
  • Ballaststoffe

 

Für eine ausgewogene und gesunde Hundeernährung ist es wichtig, dass diese Nährstoffe im richtigen Verhältnis zueinander und in der richtigen Menge auf Ihren Hund abgestimmt werden. Hierbei spielen Angaben wie Alter, Größe und Gewicht die entscheidende Rolle. Welpenfutter setzt sich beispielsweise anders zusammen als Hundefutter für erwachsene Hunde.

 

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Erhalten Sie einen Überblick auf die wichtigsten Grundnahrungsmittel, in denen die genannten Nährstoffe enthalten sind:

  • Fleisch
  • Getreide
  • Kartoffeln
  • Fett (z.B. Geflügelfett)
  • Milch
  • Eier
  • Gemüse
  • Nebenprodukte
  • Zusatzstoffe (synthetische Nahrung wie z.B. Geschmacksverstärker)
  • Wasser

 

Hinweis: Einige Hersteller von Hunde- und Welpenfutter stellen Tierfutter aus Abfallprodukten her. Oft sind das Tierfutterhersteller, die einem größeren Lebensmittelkonzern angehören. Hierzu empfehlen wir, einen kritischen Blick hinter die Fassaden der Hersteller zu werfen. Sie sollten sich möglichst eindeutig als Hundefutterhersteller identifizieren lassen.

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Arten von Futtermittel /Hundenahrung

Viele Hundefutterhersteller bieten Fertigfutter mit verschiedenen Bezeichnungen an. Erhalten Sie einen Überblick auf die gängigen Fertigfuttererzeugnisarten: Alleinfuttermittel: So wird Hundefutter genannt, das allein ohne andere Komponenten außer Wasser verfüttert werden kann.

Ergänzungsfuttermittel: Hundenahrung, die zum normalen Futter (z.B. Dosenfutter, Getreide, etc.) ergänzt wird.

Trockenfutter: Bei der Herstellung von Trocken-Hundenahrung wird den Bestandteilen die Feuchtigkeit entzogen. Das Futter ist somit lange haltbar und äußerst einfach zu handhaben. Trockenfutter sollte man etwas Wasser zufügen. Trockenfutter wird heute von den meisten Hundehaltern bevorzugt.

Feuchtfutter: Feuchtfutter gibt es häufig in Dosen. Bei diesem Futter wurde der Hundenahrung keine Feuchtigkeit entzogen. Dosenfutter besteht meist zu 80% aus Feuchtigkeit und nur 4% aus Fleisch, welches überwiegend „tierische Nebenerzeugnisse“ enthält. Also statt 4% Herz, Leber, Niere usw. sind oft viele Knochen, Sehnen und Organe enthalten, die nicht separat auf der Dose oder Packung deklariert sind.

 

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Ernährung von Welpen und erwachsenen Hunden

Welpen: Die meisten Hundezüchter erstellen einen Futterplan für Ihre Welpen. Welpenbesitzer ist zu empfehlen, sich an diesen Plan zu halten. Welpenfutter können Sie selbst zubereiten, oder Sie wählen spezielles Fertigfutter für Welpen. Fertiges Welpenfutter berücksichtigt den Kaloriengehalt, Anteile an Vitaminen und die Dosierung von Mineralstoffen.

Wer die Mühen nicht scheut, kann Welpenfutter auch selbst herstellen. Hierfür gibt es in Buchhandlungen spezielle Kochbücher bzw. Rezepte.

In den ersten Wochen nachdem Sie den Welpen in Ihr Heim geholt haben, sollte das Welpenfutter überwiegend aus Welpenbrei und sehr leicht verdaulicher Nahrung bestehen. Später wechseln Sie zu Fertigfutter wie Trockenfutter. Zum Übergang lassen Sie das Trockenfutter länger im lauwarmen Wasser einweichen, bevor Sie es Ihrem Liebling servieren.

Besonders wichtig bei der Fütterung ist die Einhaltung des Futterplans. Ein Welpe benötigt wachstumsbedingt mehr Nahrung als ein ausgewachsener Hund. Da Welpen aber nur über einen sehr kleinen Magen und einen zarten Verdauungsapparat verfügen, sollte die Tagesration für einen Welpen in vier Mahlzeiten aufgeteilt werden. Diese werden im Laufe eines Jahres nach und nach bis auf ein bis zwei Mahlzeiten am Tag reduziert. Orientieren Sie sich an folgender Tabelle:

8. – 12. Woche = 4 Mahlzeiten

3. –  7.  Monat = 3 Mahlzeiten

7. – 12. Monat = 2 Mahlzeiten

ab 12. Monat = 1 – 2 Mahlzeiten

 

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Halten Sie auch die Menge der Hundenahrung ein. Eine Überfütterung führt schnell zu Fettleibigkeit, zu erhöhtem Gewicht und zu schnellem Wachstum. All das sollten verantwortungsbewusste Hundebesitzer unbedingt vermeiden, weil es zu chronischen Leiden führen kann.

Typische Erkrankungen bei Übergewichtigkeit sind beispielsweise Hüftdysplasie (HD) oder Skeletterkrankungen. Diese Krankheiten entstehen, weil das zarte Knochengerüst einen zu schweren Körper tragen muss. Zur Kontrolle der richtigen Fütterung fühlen Sie einfach öfter mal die Rippen Ihres Hundes. Lassen sich die Rippen nur mühsam oder gar nicht ertasten, haben Sie zu viel gefüttert. Der Welpe darf auf keinen Fall pummelig wirken.

Viele Züchter empfehlen eine Mischernährung aus Fleisch (wie z.B. aus Dosen) und Hundeflocken (hoher Gehalt an Kohlenhydrate). Denken Sie daran, dass die Flocken immer feucht angerührt werden müssen. Sollten Sie die Hundenahrung später einmal wechseln, dann tun Sie dies nicht von heute auf morgen.

 

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Mischen Sie in einer Übergangszeit von einigen Tagen die bisherige Hundenahrung mit dem neuen Futter, damit sich der Körper des Hundes auf die neue Hundeernährung einstellen kann. Oftmals kommt es bei Futterumstellungen zu Durchfall. Grundsätzlich gilt: Immer frisches Wasser bereitstellen.

Erwachsene Hunde: Erwachsene Hunde bekommen 1 – 2 Mal pro Tag eine Mahlzeit. Welches Futter Sie auch immer füttern, achten Sie auf die Dosierungsangaben des Herstellers auf der Verpackung und auf die Linie Ihres Hundes. Generell gilt, je älter der Hund, desto weniger Futter benötigt er.

Hunde, die sich viel bewegen, wie z.B. junge Hunde oder aktive Hunde, die viel Sport treiben, benötigen mehr Nahrung, da sie Energie verbrauchen. Haushunde, die sich weniger bewegen, benötigen dagegen sehr wenig Futter. Füttern Sie Ihren Hund zu regelmäßigen Zeiten und sorgen Sie auch mal für Abwechslung im Hundenapf. Auch Hunde wollen nicht immer das gleiche Futter fressen.

 

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Füttern verboten – Was nicht zur Hundenahrung gehört

Viele Menschen meinen, dass Hunde Müll- und Resteschlucker sind und fast alles fressen können. An dieser Stelle möchten wir auf die wichtigen Nährstoffe hinweisen, die Hunde benötigen (siehe oberer Text), und auf mögliche negative oder sogar tödliche Auswirkungen falscher Hundenahrung.

 

Folgende Nahrung dürfen Sie Ihrem Hund nicht geben:

  • Schweinefleisch/Schweineknochen (können Krankheiten übertragen, die zum Tod führen können)
  • Geflügelknochen (sehr schlecht verdaubar können schnell zu Erstickung führen)
  • Milch (enthält Laktose, eine Zuckerart, die für Hunde nicht verträglich ist)
  • Essensreste (Zumindest nicht als regelmäßige Hauptmahlzeit. Hunde sind keine Müllschlucker. Sie benötigen eine spezielle Ernährung.)
  • Knochen (Entgegen der häufig vertretenen Meinung, Hunde benötigen Knochen, raten viele Hundeexperten davon ab. Tierknochen sind schlecht für die Verdauung. Kaufen Sie besser spezielle Hundeknochen aus der Tierhandlung.)
  • Süßigkeiten

 

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9. Hundezubehör

 

Hundehalsband, Hundeleine und Hundegeschirr

Ob Hundehalsband, Hundeleine oder Hundegeschirr, sie sind die meist verkauften Hundeartikel und gehören zur Hundeartikel- Grundausstattung eines jeden Hundehalters. Der Verkauf von Hundeleinen hat seit den schärferen Hundeverordnungen zugenommen. Hundehalsband und Hundegeschirr erfüllen vielfältige Funktionen.

Hundeartikel wie Hundeleinen und Hundehalsbänder dienen aber nicht nur dazu, den Hund fest- und fernzuhalten. Das Hundehalsband wie auch die Hundeleine und das Hundegeschirr sollten in erster Linie pädagogische Funktionen erfüllen. Wenn man diese wichtigen Hundeartikel vom Welpenalter an richtig einsetzt, benötigt ein Hund später weder Halsband, Geschirr noch Leine.

Einige Hundelehrer sagen, dass ein gut erzogener Hund „an einem Faden“ gehen können muss und keinerlei Hundegeschirr oder Hundehalsband benötigt. Wie auch immer: Sicher ist, dass fast jeder Hundebesitzer auf diese primären Hundeartikel angewiesen ist.

 

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Halsbänder

Ein Hundehalsband ist fast jedem Hund vertraut, außer der Halter hat sich für ein Hundegeschirr entschieden. Halsbänder gibt es in unterschiedlichen Größen, Farben und Längen. Es gibt das Hundehalsband aus Leder, Metall (Kettenhalsband), Nylon oder Stoff.

Achten Sie beim Kauf besonders auf die Länge und die Längenverstellbarkeit. Wenn Sie einen Welpen haben, denken Sie an den Wachstumsprozess und daran, dass der Welpe sehr schnell aus dem Hundehalsband herauswächst. Am besten ist, Sie überprüfen täglich den Sitz des Hundehalsbandes, damit es nicht zu eng wird.

Das Hundehalsband sollte deshalb auf keinen Fall zu knapp gekauft werden. Bei Welpen empfiehlt sich ein Hundehalsband aus Stoff (keine Ketten und keine Würger!). Bei älteren Hunden und bei Hunden, die stark zerren, sollten Sie auf eine hohe Reißfestigkeit achten.

Hierzu haben die Hersteller Hundeartikel wie Hundeleinen und Hundehalsbänder mit Gewichtsangaben versehen. Schauen Sie einfach, welche Hundeartikel zu Ihrem Hund passen. Erhalten Sie einen Überblick auf die verschiedenen Arten von Hundehalsbändern:

 

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Ketten- und Würgehalsband

Auf Ketten- und Würgehalsbänder greifen i.d.R. Hundehalter zurück, die ihren Hund mit leichter Gewalteinwirkung gefügig machen bzw. korrigieren wollen. Diese Methode ist sehr umstritten und wird von den meisten Hundeschulen abgelehnt.

Dennoch funktioniert sie. Ein Würgehalsband besteht aus einer Stahlkette, die sich zusammenzieht, sobald sich der Hund in eine ungewünschte Richtung oder Position bewegt. Je weiter sich der Hund entfernt, desto enger zieht sich die

Kette zusammen. Der Hund empfindet das Zusammenziehen des Halsbandes als unangenehm und korrigiert i.d.R. seine Haltung bzw. schenkt seinem Halter mehr Aufmerksamkeit. Schmerzen werden dem Hund hierdurch nicht zugefügt, da Hunde eine sehr ausgeprägte Halsmuskulatur besitzen. Durch das ständige Ziehen am Hundehalsband wird diese Muskulatur jedoch oft noch weiter ausgeprägt. Also: Nicht ziehen, sondern erziehen!

 

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Stachelhalsbänder

Stachelhalsbänder sind sehr umstrittene Hundehalsbänder, da Sie dem Hund beim Korrigieren Schmerzen zufügen. Das Hundehalsband besteht aus Haken, die nach innen in das Fell bzw. in den Hals drücken.

Es gibt auch Haken, die man einzeln erwerben kann, um sie beispielsweise an einen Kettenwürger zu befestigen. Verkauft werden dürfen nur Haken, die abgerundete Enden haben. Der Hund darf durch die „Stachel“ (Haken) nicht verletzt werden. Tierschutzverbände lehnen Stachelhalsbänder mittlerweile ab.

 

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Hundehalsband zum Erziehen (Funkhalsband/Antibellhalsband)

Seit einigen Jahren gibt es so genannte Erziehungshalsbänder oder Funkhalsbänder. Der Halter löst per Knopfdruck auf einer Fernbedienung ein Signal ab, dass der Hund an einem kleinen Kästchen am Halsband empfängt.

Sofort hört der Hund einen Signalton (für Menschen nicht hörbar). Anschließend erhält er einen leichten, elektrischen Impuls, vergleichbar mit einer statischen Entladung an einer Autotür (< 0,5mA.) Hierdurch wird der Hund von seiner aktuellen Tätigkeit abgelenkt, so dass er seine Aufmerksamkeit wieder seinem Halter widmen kann.

 

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GPS Hundehalsband

Das GPS Hundehalsband (GPS = Global Positioning System) wurde entwickelt, um fortgelaufene Hunde zu orten und zu finden. In das Halsband sind ein GPS-Empfänger und ein Modem installiert. Um herauszufinden, wo sich der Hund genau aufhält, wählt man einfach mit dem Handy das GPS-Gerät am Halsband an.

Dieses wird daraufhin aktiviert und sendet die Standort-Koordinaten per SMS (Short Message Service) über ein Funkmodul direkt in das Handy. Die Positionierung des Hundes kann damit bis auf 20m bestimmt werden. Moderne Handys zeigen sogar Landkarten an, auf denen der Aufenthaltsort des Hundes markiert ist.

 

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Floh-Hundehalsband

Um die Flohplage in den Griff zu bekommen, wählen sehr viele Hundehalter Flohhalsbänder. Diese aus Kunststoff bestehenden Halsbänder geben über einen längeren Zeitraum kontinuierlich Insektizide oder Duftstoffe ab, die Ungeziefer und Flöhe fernhalten. Einige Hunde zeigen hierauf allergische Reaktionen.

Bei der Verwendung dieser Hundehalsbänder sollte man sich deshalb der Giftstoffe bewusst sein. Diese können auch auf den Hund wirken. Ein Flohhalsband dient ausschließlich der Floh- und Ungezieferprophylaxe. Die Befestigung einer Hundeleine ist nicht vorgesehen.

 

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Leuchthalsband

Hierbei handelt es sich um ein batteriebetriebenes Hundehalsband, das bei Dunkelheit leuchtet bzw. blinkt und den Standort des Hundes markiert. So kann der Halter seinen Hund auch nachts nicht aus den Augen verlieren. Leuchthalsbänder gibt es in zahlreichen Farben.

Leuchthalsbänder sind gerade zur dunklen Winterzeit eine praktische Sache. Außerdem dienen sie der Sicherheit im Straßenverkehr. Für die Sicherheit im Straßenverkehr können alternativ auch Hundehalsbänder mit Reflektoren verwendet werden. Sobald ein Scheinwerferlicht das Halsband erfasst, reflektiert es.

 

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Spray-Hundehalsband

Durch Auslösen eines Senders in der Hand des Hundehalters, wird am Hundehalsband (Empfänger) ein geruchloses und unschädliches Spray freigesetzt. Der Hund wird durch die sichtbare Duftwolke von seiner augenblicklichen Tätigkeit abgelenkt und kann seine Aufmerksamkeit wieder dem Halter und seinen Wünschen widmen. Das Halsband bietet die Möglichkeit, den Hund völlig gewaltfrei zu erziehen.

 

Hundeleinen

Wie bei den Hundehalsbändern gibt es auch bei den Hundeleinen unterschiedliche Varianten, Materialien, Längen und Einsatzmöglichkeiten. Bei einer normalen Hundeleine sollte man auf die Möglichkeit der Längenverstellbarkeit und auf die Reißfestigkeit achten.

Die meisten Hundebesitzer bevorzugen Hundeleinen aus Leder oder Nylon. Hier einige andere Hundeleinen-Varianten:

 

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Flexi-Hundeleine

Die Flexi-Hundeleine ist eine flexible Hundeleine aus Nylon, die sich dem Abstand zum Hund entsprechend automatisch auf- und abwickelt. Ein Federsystem hält die Hundeleine in jeder ausgefahrenen Länge stramm. Die Flexi-Hundeleine befindet sich in einem Kunststoffgehäuse, das je nach Länge der Hundeleine mal kleiner oder größer ausfällt. Flexi-Hundeleinen haben i.d.R. Längen zwischen 5-8 Meter.

Tipp: Wählen Sie eine Flexi-Hundeleine mit einem breiten Gurt, statt eine Hundeleine mit einer Schnur. Bei der Schnur-Variante können beim Toben oder bei Kämpfen schmerzhafte Hautverletzungen entstehen, weil sich die Schnur bei raschen Bewegungen in die Haut „brennen“ kann.

 

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Erziehungsleinen / Übungsleinen

Erziehungs-Hundeleinen bzw. Übungsleinen sind Hundeleinen, die ausschließlich zu Gehorsamkeitsübungen verwendet werden. Eine Übungs-Hundeleine kann zwischen 10 bis 30 Meter lang sein.

Mit einer Erziehungs-Hundeleine kann der Hund beispielsweise im freien Gelände (z.B. Wald) „Komm-Befehle“ lernen. Reagiert der Hund bei einem Befehl nicht, erfolgt ein kurzer Ruck an der Übungs-Hundeleine. Auf diese Weise kann der Hund schnell lernen und nicht davonlaufen.

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Hundehalsband inkl. Hundeleine

Für Hundehalter, die ihren Hund oft ohne Hundeleine laufen lassen, empfiehlt sich das Hundehalsband mit integrierter Hundeleine. Sollte beim Gassigehen mal eine brenzlige Situation entstehen (z.B. Gefahrensituation, kleine Kinder, anderer Hund etc.), lässt sich an einer Schlaufe/einem Griff am Hundehalsband eine Hundeleine herausziehen. Ist die Gefahr gebannt, kann man die Leine wieder im Halsband verschwinden lassen. Eine praktische Sache für Hund und Halter.

 

Joggingleine

Jogging-Hundeleinen sind Hundeleinen mit extremer Flexibilität. Ein ruckartiges Ziehen oder plötzliches Stehenbleiben des Hundes wird durch eine spezielle Expanderleine abgefedert. Eine Jogging- Hundeleine ist auch ideal geeignet, um den Hund am Fahrrad zu führen.

 

Hofleine mit Feder

Für Hofhunde die viel an der Kette liegen, gibt es seit einigen Jahren so genannte Sprungfeder-Hundeleinen. Eine integrierte Sprungfeder verhindert das ruckartige Würgen beim unkontrollierten Zerren, Springen und Laufen an der Hofleine.

 

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Sonstige Hundeartikel im Bereich Hundehalsbänder und Hundeleinen

 

Hundegeschirr

Viele Hundebesitzer verzichten auf das traditionelle Hundehalsband und kaufen ihrem Hund ein Hundegeschirr. Ein Hundegeschirr wird am Brustbereich des Hundes angelegt. Hierdurch verteilt sich die Zugkraft beim Ziehen an der Hundeleine über das Hundegeschirr auf den gesamten Körper des Hundes. Das Würgen am Hals entfällt.

Ein Hundegeschirr bekommt man in verschiedenen Ausführungen. Es gibt Hundegeschirr-Varianten mit zusätzlichen Polsterungen (z.B. aus Vlies). Erziehungs-Hundegeschirre geben beim Fehlverhalten des Hundes leichten Druck ab. Beim Schlittenhunderennen wird das sportliche Hunde-Zuggeschirr verwendet.

 

Gentle-Leader

Ein Gentle-Leader ist eine Art Hundegeschirr für den Kopfbereich des Hundes. Durch Ziehen an der Hundeleine erreicht der Hundehalter eine rasche Korrektur der Kopfhaltung des Hundes. Die meisten Gentle-Leader sind aus Leder-Material.

 

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Autosicherheitsgeschirr

Hunde gelten in Deutschland als Ladung. Und eine Ladung im Auto ist zu sichern. Zur Sicherung für Hunde gibt es seit geraumer Zeit das Autosicherheitsgeschirr. Das Sicherheits-Hundegeschirr wird i.d.R. an der Sicherheitsgurtvorrichtung auf dem Rücksitz eines PKW montiert. Bei einer Vollbremsung fängt das Sicherheits-Hundegeschirr den Hund auf.

So wird er nicht zum gefährlichen Geschoss. Weiterer Vorteil: Der Hund kann den Fahrzeugführer während der Fahrt nicht behindern. Für Hunde die in Deutschland nicht ausreichend gesichert sind, erhebt die Polizei eine Geldstrafe ab 35 Euro.

 

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Adressanhänger

Alle Tiermärkte und Zoohandlungen führen unterschiedliche Adressanhänger für das Hundehalsband oder Hundegeschirr. Hier gibt es kleine Röhrchen zum Verschrauben oder Lederherzchen als Anhänger. Besonders praktisch sind kleine wasserfeste Halsband-Taschen (Größe einer Streichholzschachtel), die mit einer integrierten Schlaufe fest an das Hundehalsband oder Hundegeschirr befestigt werden können.

Für ergänzende Hinweise und Tipps zu dieser Hundeartikel-Seite bzw. zu den einzelnen Hundeartikel-Beschreibungen wie Hundeleine, Hundehalsband, Hundegeschirr, senden Sie uns bitte eine E-Mail unter dem Stichwort/Betreff „Hundeleinen“.

 

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Fressnäpfe

 

Näpfevielfalt: Hundenapf für unterwegs oder Designernapf? Alles ist möglich.

Fressnapf- bzw. Hundenapf-Hersteller haben sich einiges in Sachen Näpfe einfallen lassen. Hundehalter, die auf der Suche nach einem geeigneten Fressnapf sind, werden nicht enttäuscht. Sie haben die freie Wahl zwischen Näpfen aus Edelstahl, Kunststoff, Keramik oder Fressnäpfen aus Nylon.

Ob Designer-Hundenapf für daheim oder Fressnapf-Reisesets: Das Angebot an Fressnäpfen ist sehr vielfältig, und viele Fressnapf-Varianten zeugen von Kreativität und eindrucksvollem Ideenreichtum.

Fressnäpfe für den Boden

Bodennäpfe findet man in jeder Tierhandlung. Es gibt sie in verschiedenen Größen, Designs und Farben. Das Wichtigste an einem Bodennapf ist der Gummistandring am Boden des Napfes. Der Standring verhindert ein Rutschen des Fressnapfes.

Hierdurch wird verhindert, dass Ihr Hund den Fressnapf durch die gesamte Wohnung schiebt und das Hundefutter aus dem Hundenapf herausfällt. Einige Boden-Näpfe haben Griffe. Das ist besonders praktisch, da sich auf diese Weise der Hundehalter beim Füllen der Napfschalen nicht mit Hundenahrung bekleckert.

 

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Höhenverstellbarer Hundenapf (Hundebar)

Der höhenverstellbare Fressnapf / Standnapf hat eine sehr wichtige Funktion. Er schützt Hunde vor Rückenleiden, die sie sich beim täglichen Fressen aus Bodennäpfen zuziehen können. Ein Fressnapf, der auf die richtige Höhe des Hundes eingestellt ist, unterstützt die Skelett- und Muskelhaltung des Hundes.

Empfehlenswert ist ein Hundenapf, der höhenverstellbar ist und mit dem Hund wächst. Eine moderne Hundebar mit höhenverstellbarem Fressnapf besitzt außerdem einen verzinkten Ständer und einen Spritzschutz für Wand und Boden. Einige Futternäpfe sind zudem seitlich schwenkbar.

 

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Gitter-Fressnapf

Gitterfressnäpfe sind Fressnäpfe, die mit einer speziellen Vorrichtung an ein Gitter (z.B. Hundezwinger) oder an eine Wand befestigt werden können. Gitternäpfe verfügen über eine Gegenplatte, die mit Schrauben auf der anderen Seite des Gitters befestigt wird und den Napfhalter fixiert.

Bei Wandbefestigungen wird i.d.R. eine Konsole mitgeliefert, an der der Hundenapf eingehängt werden kann. Wir empfehlen Gitternäpfe mit speziellen Sicherungen für die Fixierung der Napfschalen, damit die Fressnäpfe nicht aus der Halterung fallen.

 

Vorratstränke

Vorratstränken verhindern ein ständiges Nachfüllen des Wassernapfes. Tränkensysteme dosieren die Wasserzufuhr und sorgen fortlaufend für frisches Wasser. Es wird von der Vorratstränke automatisch immer nur so viel Wasser nachgefüllt, wie der Hund dem Napf entnimmt. Somit bleibt der Wasserpegel immer konstant.

Eine praktische Sache, besonders an heißen Tagen, wenn der Hund viel Wasser benötigt. Es gibt Vorratstränken in verschiedenen Ausführungen. Vorratstränken bekommen Sie als Standnäpfe oder zur Montage für einen Zwinger. Vorratsbehälter gibt es vom 0,5-Liter Behälter bis zum 5 Liter-Kanister.

 

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Welpentheke

Eine Welpentheke ist vergleichbar mit einem großen Teller, von dem mehrere Welpen fressen können. Der Fressteller hat in der Mitte eine Tragestange, um das Futtergerät transportieren zu können. Dadurch, dass die Welpentheke zeitgleich mehreren Welpen Zugang bietet, wird das soziale Verhalten der Welpen gefördert.

Durch das gemeinsame und ruhige Fressen werden Aggressionen wie Fressneid und böse Auseinandersetzungen schon im Welpenalter verhindert.  Welpentheken sind praktisch und zugleich die ideale (pädagogische) Lösung für Hundezüchter und Hundehalter mit „Großfamilien“.

 

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Designer-Hundenapf

Was es für Menschen gibt, gibt es natürlich auch für Hunde: Designerstücke. Ein Designer-Fressnapf verschönert die Wohnung. Ihn gibt es in modischen oder schillernden Farben und mit zahlreichen Motiven. Wie wär’s mit einem Fressnapf-Design im Hund- oder Katze-Format? Hierbei sind Wasser- und Fressnapf (einmal Katze, einmal Hund) in den Rücken der nachgebauten Vierbeiner eingelassen.

Moderne Hundebars integrieren Fressnapf und Wasserschale in einer Kompaktbaranlage. Eine solche Baranlage verfügt über eine klappbare Rückwand als Spritzschutz. Sie fügt sich farblich und im Design zu den vielen anderen modernen Küchen- und Haushaltgeräten.

Wenn Sie besonderen Wert auf das Design der Futternäpfe legen, dann nehmen Sie sich Zeit bei der Suche und überstürzen Sie nichts. Auf dem Markt der Designernäpfe finden bestimmt auch Sie einen schicken Fressnapf passend zu Ihrer Wohnungseinrichtung.

 

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Falt-Fressnapf

Ein faltbarer Hundenapf für Fressen und Wasser sollte jeder reisende Hundehalter mit sich führen. Der faltbare Fressnapf ist i.d.R. aus Nylon. Innerhalb des Nylonbezugs ist eine wasserfeste PVC-Folie eingenäht.

Dieser abwaschbare Fressnapf kann nach der Fütterung bequem zusammengerollt werden und findet Platz in jede Hosentasche. Eine praktische Angelegenheit für unterwegs an heißen Tagen. Faltbare Näpfe gibt es in allen Farben, Größen und in unterschiedlichen Designs.

 

Auslaufsichere Näpfe

Auslaufsichere Hundenäpfe sind die ideale Lösung für Autofahrten. Der Kunststoff-Hundenapf ist so konstruiert, dass bei holprigen Fahrverhalten (z.B. scharfe Kurven, Bremsungen) kein Wasser auslaufen kann. Auslaufsichere Hundenäpfe schützen somit Ihren Wagen oder andere Untergründe vor Wasserschäden.

 

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Reiseset-Koffernapf

Wenn es auf Reisen geht, hat jedes Familienmitglied seinen eigenen Koffer. So auch der Hund. Das Fressnapf-Reiseset für Hunde bietet einen integrierten Fressnapf und einen Hundenapf für Wasser.

Mehr noch: Um diese Näpfe zu füllen, beinhaltet der Hunde-Reisekoffer einen eingebauten Fressbehälter und  Wassertank. Nach einer Fress- bzw. Trinkpause wird der Koffer einfach wieder zusammengeklappt und die Reise kann fortgesetzt werden.

Vorratsdose

Vorratsdosen sind für alle Futterartikel erhältlich. In ihnen kann man das normale Hundefutter oder auch Leckerlis aufbewahren. Hochwertige Vorratsdosen sind luftdicht verschließbar. Das ist sehr wichtig, weil die Hundenahrung so auch längere Zeit frisch bleibt. Achten Sie deshalb beim Kauf einer Vorratsdose für Hundefutter auf die Gewährleistung der Aromadichte.

 

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Ständer

Hundehalter, die sich zunächst nur für Bodennäpfe entscheiden, können sich auch später die passenden Ständer dazukaufen. Die Napfständer sollten für die Fresshöhe Ihres Hundes  höhenverstellbar (achten Sie auf die Maße) und stabil sein. Beachten Sie, dass die Näpfe fest in der Halterung installiert werden können. Andernfalls riskieren Sie ein Klappern und Klirren, das auf Dauer sehr nervenaufreibend sein kann.

 

Unterlagen

Bodenunterlagen sind fester Bestandteil der Zubehörabteilung. Fressnapf-Bodenunterlagen schützen den Wohnbereich vor Beschmutzungen durch Hundefutter und Wasserschäden.

Hundenapf-Unterlagen sollten einen gummierten Untergrund haben, damit ein Rutschen der Näpfe während des Fress- und Trinkvorgangs verhindert wird. Hundehalter sollten beim Kauf der Fressnapf-Bodenunterlage darauf achten, dass diese leicht zu reinigen ist (abwaschbare Fläche).

 

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Weiteres Hundezubehör

Hundezubehör bzw. Hundebedarf gibt es reichlich. Doch was ist wirklich wichtig? Nutzen Sie die Zeit der Vorfreude auf Ihren Hund und kaufen Sie sinnvolles Hundezubehör. Zahlreiche Tierhandlungen reißen sich darum, Ihnen Hundebedarf-Artikel zu verkaufen.

In den folgenden Abschnitten erklären wir, warum die Hundehütte, Hundeboxen / Hundegitter, das Hundebett bzw. der Hundekorb und Hundespielzeug zu den ersten wichtigen Anschaffungen gehören sollten.

 

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Hundehütte

Sofern Sie planen, Ihren Hund viel im Garten laufen zu lassen, denken Sie an eine gute Hundehütte. Eine Hundehütte ist ein wichtiges Hundezubehör, weil sie dem Hund Schutz vor “Wind und Wetter” gibt.

Ähnlich wie der Hundekorb bzw. das Hundebett in der Wohnung, gewährleistet die Hundehütte im Garten eine optimale Rückzugsmöglichkeit für den Hund. Achten Sie beim Kauf darauf, dass die Hundehütte die richtige Größe hat. Kaufen Sie im Zweifelsfalle lieber eine etwas größere Hundehütte. Die Hundehütte darf keine scharfen Kanten und Ecken haben. Sie muss aus wetterfestem Material (z.B. behandeltes Holz) und stabil sein.

Stellen Sie die Hundehütte nicht an extremen Standorten auf. Denken Sie in diesem Zusammenhang an Feuchtigkeit, extreme Sonneneinstrahlung und Wind. Denn auch Ihr Hund möchte einen gemütlichen Aufenthaltsort, an dem er sich wohl fühlt.

Zum Thema „Hundehütte“ ist wichtig zu wissen, dass eine Hundehütte im Garten kein Daueraufenthaltsort sein sollte. Hunde möchten bei Ihren Menschen sein und nicht allein im Garten!  Ein schöner Garten und eine noch schönere Hundehütte können den Auslauf nicht ersetzen. Der Hund ist zwar gerne im Garten, weil er die frische Luft liebt, aber er benötigt trotzdem viel Bewegung außerhalb des Gartens. (Ein Hofhund benötigt genauso viel Auslauf wie ein Hund, der in einer Etagenwohnung lebt.)

 

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Hundeboxen / Hundegitter

Hundeboxen und Hundegitter gewährleisten in erster Linie die Sicherheit für Sie und Ihren Hund während der Autofahrt.

 

Hundeboxen

Hundeboxen verhindern, dass aus Ihrem Hund, im Falle einer Bremsung, ein lebendes Geschoß wird. Hundeboxen schützen Sie und Ihren Hund somit vor Verletzungen. Hundeboxen sind stabile Käfige, die exakt in den Kofferraum Ihres PKW passen. Hierdurch wird  sichergestellt, dass auch die Hundeboxen im Falle einer Vollbremsung nicht durch den Innenraum fliegen. Viele Hersteller von Hundeboxen bieten deshalb auch passgenaue Fertigungen für alle PKW-Typen.

Hundeboxen halten den Wagen sauber (z.B. Schmutz, Erbrochenes, Urin, Hundehaare oder Hundekot) und schützen ihn vor Beschädigungen (z.B. kaputte Polster, Kratzer, Feuchtigkeit, etc.).  Aus diesem Grund sollten Sie Sie Hundeboxen wählen, die leicht zu reinigen sind. Hundeboxen bestehen in den meisten Fällen aus leichtem Aluminium.

Das lässt sich sehr gut reinigen und ermöglicht außerdem ein einfaches Auswechseln der Hundebox. Noch praktischer sind stabile und klappbare Hundeboxen mit einem geringen Eigengewicht. Achten Sie beim Kauf darauf, dass die Hundeboxen keine scharfen Kanten und Ecken haben (Verletzungsgefahr für den Hund). Ebenso wichtig ist die Gewährleistung von Licht und frischer Luftzufuhr. Hundeboxen sollten in jedem Fall wasser-, wärme- und kälteabweisend sein.

 

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Hundegitter

Hundegitter sollten ebenfalls den Schutz des Hundes und der Insassen eines Autos gewährleisten. Leider erfüllen die meisten dieser Hundegitter diese Funktion jedoch nur unzureichend. Grundsätzlich raten wir von einfachen Hundenetzen ab. Viele Kombi-Modelle verfügen über serienmäßige Hundenetze / Hundegitter (meist aus Plastik).

Diese Vorrichtungen halten im Falle einer Notbremsung der Durchschlagkraft des Hundes nicht stand. Die Hundenetze zerreißen sehr schnell, und der Hund wird als lebendes Geschoss Richtung Führerhaus katapultiert. Bei diesen Netzen handelt es sich im Grunde vor allem um eine optische Täuschung. Die große Wucht bei einem Unfall wird hier von sehr vielen Leuten deutlich unterschätzt.

 

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Effektiver dagegen sind stabile Gitter, meist aus Aluminium oder Stahl. Sie werden mit Schrauben an die Karosserie befestigt. Ein Schleudern ins Führerhaus wird somit ausgeschlossen.  Bei einer Vollbremsung wird der Hund gegen das Gitter geschleudert. Leider kann sich der Hund hierbei erhebliche Verletzungen zufügen.

Hundezubehör Tipp: Ich möchte Ihnen das Gurt-Hundegitter empfehlen. Dieses TÜV-geprüfte Hundegitter ist ein aus Gurtmaterial geflochtenes Gitter mit hoher Elastizität. Die einzelnen Gurte sind an einem stabilen Hohlrahmen befestigt. Ähnlich wie bei einem starren Hundegitter aus Metall wird der Rahmen des Gurt-Hundegitters mit der

Karosserie des Fahrzeugs verbunden. Im Falle eines Aufpralls wird der Hund sanft von dem Gurtsystem aufgefangen. Das Verletzungsrisiko ist bei diesem Hundegitter deutlich geringer als beim Traditionellen. Die beschriebenen Hunde-Trenngitter gibt es günstig in allen bekannten Hundezubehör- und Tierfachgeschäften zu erwerben.

 

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Hundespielzeug

Wie Kinder benötigen auch Hunde Spielzeug. Hundespielzeug ist gerade im Welpenalter „pädagogisch wertvoll“. Die jungen Welpen tasten, fühlen und schnüffeln die unterschiedlichen Materialien und lernen sie kennen.

Durch Hundespielzeug lernen sie sich zu beschäftigen und die nonverbale Kommunikation mit ihrem Halter. Hundespielzeug sollte über keine scharfkantige Oberfläche verfügen, um das Verletzungsrisiko auszuschließen. Hundespielzeug sollte stabil sein und muss der Größe des Hundes angepasst sein. Das Spielzeug muss ungiftig und speichelfest sein.

 

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Hundebett / Hundekorb

Ein Hundekorb oder Hundebett ist natürlich eine der wichtigsten Hundebedarf-Anschaffungen. Ein Hundekorb bzw. Hundebett benötigt der Hund zum Schlafen und als Rückzugsmöglichkeit, wenn er allein sein möchte. Ein Hundekorb / Hundebett erhalten Sie in verschiedenen Ausführungen und Größen.

Häufig werden Kunststoffbetten bevorzugt. Sie lassen sich schnell und unkompliziert reinigen und besitzen eine lange Haltbarkeit. Natürlich gibt es Hundebetten auch aus Korbmaterial und Holz.

Damit es Ihr Hund bequem hat, können Sie ihm auch eine für das Hundebett / den Hundekorb passende Hundedecke kaufen. Stellen Sie das Hundebett etwas abseits in eine Ecke, an der es nicht stört, aber nicht zu weit ins Abseits. Denn Ihr Hund will möglichst „alles im Blick“ haben.

Mehr Informationen zu Hundezubehör / Hundebedarf wie z.B. Hundehütte, Hundeboxen, Hundegitter, Hundespielzeug, Hundebett, Hundekorb u.v.m. erhalten Sie bei unseren Linkpartnern.

 

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Hundetransport

Hunde sind nicht gern allein. Sie möchten am liebsten immer bei ihrem Herrchen oder bei ihrem Frauchen sein. Neue Hundebox-Erfindungen und moderne Technik machen einen unkomplizierten Hundetransport möglich. Ob  Hundebox (Hundetransportbox) oder Hundeanhänger (Hundetransportanhänger) – für den Hundetransport gibt es zahlreiche Varianten.

Da gibt es die traditionelle Hundebox für den PKW, den Hundeanhänger für Fahrräder, den Hundetransportanhänger für Autos oder die Hundetransportbox für Flugreisen. Für jede Transportart existiert eine spezielle Hundebox. Hier eine Übersicht:

 

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Hundeanhänger für das Fahrrad

Hundeanhänger für das Fahrrad sind seit Jahren ein wahrer Verkaufsschlager. Moderne Hundeanhänger bestehen aus einem leichten Alu-Fahrgestell und einem zeltähnlichen Aufbau (Hundetransportbox aus Zeltstoff). Beide Teile sind i.d.R. auch separat bestellbar. Hundeanhänger gibt es in verschiedenen Größen und Farben.

Für den Hundetransport ist es wichtig, dass der Aufbau über einen Wind- und Regenschutz verfügt. Die Hundebox sollte geräumig und von allen Seiten belüftet sein. Hochwertige Hundeanhänger verfügen über einen Aufbau mit Fenstern zu allen Seiten. Der Hundeanhänger bzw. die Hundetransportbox sollten für den Hund leicht zu besteigen sein. Bei den neuesten Modellen ist der Hundetransportanhänger komplett zerlegbar.

Das bedeutet, die Räder (i.d.R. 20“) sind kinderleicht, übrigens ohne schmutzige Hände, abmontierbar und der Aufbau/die Hundebox kann als Hundehütte anderweitig Verwendung finden. Die Fahrradanhänger sind deshalb eine praktische Sache auch für Reisen mit dem Auto oder dem Wohnmobil. Hundeanhänger bekommt man komplett und neuwertig ab ca. 290 Euro (Aufbau ca. 90 €, Fahrgestell ca. 200 €).

 

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Hundebox für den PKW

Eine PKW-Box wird, meist in Kombi-Fahrzeugen, im Kofferraum aufgestellt. Die Auto-Hundetransportbox verhindert, dass aus Ihrem Hund, im Falle einer Bremsung, ein lebendes Geschoß wird. Eine Hundetransportbox schützt somit, wie das Hundegitter, nicht nur den Hund, sondern auch alle anderen Fahrzeuginsassen.

Am besten ist, Sie lassen sich eine Box für Ihren PKW passgenau anfertigen. Dann können Sie sichergehen, dass die Hundetransportbox bei einer Bremsung nicht durch das Wageninnere fliegt oder ständig hin und her rutscht und das Auto beschädigt. Hundeboxen schützen den Wagen vor Verschmutzungen wie Urin, Kot, Hundehaare und Kratzer.

Achten Sie deshalb beim Kauf darauf, dass die Box leicht zu reinigen ist. Eine handelsübliche Hundetransportbox für Kombifahrzeuge besteht in den meisten Fällen aus Aluminium. Die Hundetransportbox für das Auto sollte keine scharfen Ecken und Kanten haben und gut zu belüften sein. Die Box sollte ebenso einen ausreichenden Lichteinfall ermöglichen. Als besonders praktisch hat sich das Modell der zerlegbaren Hundetransportbox erwiesen.

 

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Hundetransport im Flugzeug

Die meisten Fluggesellschaften schreiben vor, dass Hunde ab einem bestimmten Körpergewicht (oft ab 5-6 Kg) nicht mehr im Passagierraum mitfliegen dürfen. Sie müssen den Flug in speziellen Flugboxen im Frachtraum des Flugzeuges überstehen. Flugboxen für Hunde werden auch als Pet Box oder Tiertransportcontainer betitelt. Flug-Hundeboxen bestehen aus Kunststoff und sind in unterschiedlichen Größen erhältlich.

Hundetransportboxen für Flugreisen kosten ca. ab 100 Euro. Sie werden meistens inkl. Hundenapf und Einlegeboden verkauft. Wie bei der Autobox ist auch hier besonders darauf zu achten, dass eine ausreichende Anzahl an Lüftungsschlitzen vorhanden ist. Die gängigen Modelle erfüllen jedoch alle tierschutzrechtlichen Anforderungen.

Sollten Sie eine Flugreise mit Ihrem Hund planen, dann gewöhnen Sie ihm möglichst schon Monate vor Reiseantritt an die Hundebox. Der Hund muss sich darin sicher und wohl fühlen. Sollte der Hund mit der Hundebox nicht vertraut sein oder Angst vor ihr haben, drängen Sie ihn nicht. Geben Sie Ihren Hund dann lieber in eine Hundepension.

 

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Mobile Faltbox zum Aufstellen

Wer schon einmal bei einer Hundesportveranstaltung oder Hundeausstellung war, kennt sie: Die Faltboxen für Hunde. Hier warten die Hunde bis zu Ihrem nächsten Einsatz bzw. Auftritt und ruhen sich aus. Eine Hundefaltbox ist sozusagen eine mobile Hundehütte für unterwegs. Die ideale Alternative für den (Camping-) Urlaub mit dem Hund. Faltboxen sind vergleichbar mit kleinen Zelten.

Sie verfügen über ein Gestell aus Aluminium, das sich samt Bezug kinderleicht zusammenklappen lässt. Der Nylon-Bezug bietet nach allen Richtungen Fensternetze für Frischluft. Faltboxen für Hunde sind meistens überaus praktisch konstruiert.

So verfügt die zusammengefaltete Hundebox über einen Tragegriff und Rucksackschlaufen. Die Bezüge lassen sich vom Alu-Gestell entfernen und sind waschmaschinentauglich. Faltboxen kosten je nach Größe etwa zwischen 120 bis 150 Euro.

 

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Hundeanhänger / Hundetransportanhänger für PKW

Hundeanhänger für PKW nutzen i.d.R. professionelle Hundehalter wie Hundezüchter, Hundeaussteller oder  Hundesportfans, die mehrere Hunde besitzen. Es gibt Hundeanhänger mit bis zu 10 Hundeboxen für den Hundetransport.

Jede Hundetransportbox des Hundeanhängers ist belüftet und hat Fenster. Hochwertige Hundeanhänger haben ein Hundebox-System mit Klimaanlage. So kann die Hundetransportbox im Winter beheizt und im Sommer gekühlt werden.

Hundetransportanhänger sind schallisoliert. Gute Anhänger verfügen über Gummifederachsen mit Einzelradaufhängung. Diese Hundeanhänger bieten eine besondere Laufruhe und einen angenehmen Fahrkomfort in der Hundetransportbox.

 

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10. Plädoyer für den Hund

Kampfhunde bzw. die Kampfhund-Diskussionen schädigen das Ansehen von Hunden und Hundehaltern. Dabei sind Hunde nicht nur die treuesten Freunde, sondern vor allem sehr nützlich und oft sogar lebenswichtig für den Menschen. Man denke da z.B. an die Fähigkeiten der Jagdhunde oder an die wichtigen Aufgaben der Rettungshunde oder Blindenhunde.

Die leidige Kampfhunde-Diskussion der letzten Jahre verdeckt all die hervorragenden Fähigkeiten und Funktionen der vielen Rettungshunde, Blindenhunde, Jagdhunde und anderen Gebrauchshunde – leider.

Die Öffentlichkeit schaut nur noch auf Kampfhunde und deren negative Eigenschaften und verallgemeinert. Durch die Kampfhunde-Diskussion sind alle Hunde in Misskredit geraten, egal ob Jagdhunde oder Hofhunde. Hunde werden zunehmend nur noch unter dem Gefahrenaspekt gesehen.

Der große Nutzen, den Blindenhunde, Rettungshunde, Jagdhunde oder andere Gebrauchshunde für Menschen erbringen, gerät zunehmend aus dem Blickfeld. Schlagen Sie sich mit mir auf die Seite der Hunde und informieren Sie auch andere Menschen über die wichtigen Aufgaben und Funktionen, die Hunde für Menschen erfüllen. Hunde brauchen uns als Lobby! Hier ein paar Argumente:

 

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Wie Hunde Menschen helfen

 

Familienhunde

In Deutschland soll es ca. 6 Mio. Hunde geben. Die meisten davon sind Familienhunde (und nicht etwa Kampfhunde). Sie leben mit ihren Haltern in einer Wohnung oder in einem Haus und sind im Lebensalltag der Familienmitglieder integriert. Als Familienhund übernehmen Sie wichtige Aufgaben:

  • Sie beschützen Haus und Hof
  • Sie beschützen die Kinder und andere Familienmitglieder.
  • Sie spielen mit den Kindern. Und das ist pädagogisch wertvoll. Denn Untersuchungen haben ergeben, dass Hunde bei jüngeren Menschen Ordnungsliebe, Wissensdrang, Verantwortungs- und Selbstbewusstsein stärken.
  • Sie halten die Familienmitglieder in körperlicher Bewegung (Gassigehen).
  • Sie ermöglichen Kontakte zu anderen Menschen (z.B. in der Nachbarschaft) und lindern oder verhindern Einsamkeit. So manche Ehe oder Partnerschaft ist schon durch einen Hund zustande gekommen.
  • Es ist wissenschaftlich nachgewiesen, dass Menschen mit Hunden länger leben als Menschen ohne Hund.
  • Hunde spenden Trost, sind treu und wirken somit positiv auf die menschliche Psyche.

 

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Jagdhunde

Jagdhunde gehören einer Hunderasse an, die seit eh und je Helfer des Jägers ist. Jagdhunde begleiten den Jäger und suchen das erlegte Tier auch an schwer erreichbaren Orten (z.B. hohes Gras).

Es gibt spezielle Jagdhunde, die auch zur Wasserjagd abgerichtet sind. Jagdhunde sind sehr gute Apportierhunde. Aus diesem Grund sind Jagdhunde häufig hervorragende Sport- und Freizeitpartner der Menschen.

 

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Blindenhunde/Blindenführhunde

Blindenhunde bzw. Blindenführhunde (offizielle Bezeichnung) sind in der Lage, blinden und sehbehinderten Menschen im Alltag zu helfen. Blindenführhunde erkennen Treppenstufen, Bordsteine und sonstige Hindernisse. Blindenhunde können außerdem auf Kommando diverse Orte wie Fahrstühle, Treppen, Straßenübergänge oder Sitzgelegenheiten aufsuchen.

Blindenführhunde verändern das Leben der sehbehinderten oder blinden Menschen von Grund auf. Diese Menschen haben mit Blindenführhunden zuverlässige Partner und Freunde gefunden. Außerdem bewahren die Blindenhunde Ihren Halter vor Einsamkeit und ermöglichen den Kontakt zu anderen Menschen. Für blinde Menschen ist das ein sehr wichtiger Aspekt. Oft ausgebildete Hunderassen: Golden Retriever, Labrador und Schäferhunde.

 

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Rettungshunde

Rettungshunde sind in der Lage, Menschen zu orten, die unter Trümmern verschüttet sind (z.B. bei Erdbeben). Durch den Einsatz dieser speziell ausgebildeten Rettungshunde wurden bereits zahlreiche Menschenleben gerettet, da anschließend die Bergung und Rettung der Opfer schneller möglich war.

Rettungshunde werden außerdem eingesetzt, um Vermisste zu suchen (z.B. entführte Kinder). Andere Rettungshunde retten lebende Personen vor dem Ertrinken. Oftmals übernehmen Rassen wie Jagdhunde diese Arbeit. Während der Debatten über die Kampfhunde werden diese Meisterleistungen der Hunde leider nie erwähnt.

 

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Begleithunde

Begleithunde werden, ähnlich wie Blindenhunde, häufig als die „rechte Hand“ bei Menschen mit körperlichen Behinderungen eingesetzt. Sie helfen Behinderten beispielsweise dabei, bestimmte Gegenstände zu holen oder wegzubringen (z.B. Telefon, Geldbörse etc.), Lichtschalter zu betätigen, oder sie öffnen und schließen Türen und Schubläden.

Begleithunde sind dazu ausgebildet, Menschen im Rollstuhl sicher durch den Straßenverkehr zu begleiten, Gegenstände zu tragen und im Notfall Hilfe zu holen.

Sogar gehörlose Menschen profitieren von Begleithunden, denn die Hunde können akustische Signale wie z.B. Türklingel, das Telefonläuten oder einen Wecker übersetzen. Bei den genannten Fähigkeiten handelt es sich nur um Beispiele. Es ist schon verblüffend, wozu diese Hunde in der Lage sind. Typische Hunderassen sind der Golden Retriever, Labrador Retriever und der deutsche Schäferhund.

 

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Lawinenhunde

Wer kennt ihn nicht: Den Bernhardiner mit dem Fass am Hals. Trotz aller moderner Ortungsgeräte und technischem Aufwand sind Lawinenhunde unverzichtbar zur Rettung von Verschütteten in den Bergen. Lawinenhunde haben einen unglaublichen Spürsinn und machen ihn für die Bergrettung unverzichtbar. Lawinenhunde retten jährlich viele Menschen vor dem Tod.

 

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Schlittenhunde

Schlittenhunde sind wahre Energiebündel und dienen Eskimos als Zug-, Last-, und Jagdtier. Als Arbeitstiere liegen ihnen das Ziehen von Lasten und das Laufen im Blut. Wenn aufgrund der Wetterbedingungen (z.B. Schneetreiben) die Technik versagt und Autos sowie Flugzeuge nicht eingesetzt werden können, springen die Schlittenhunde ein und transportieren Güter und Materialien in abgeschnittene Landstriche.

Schlittenhunde haben auf diese Weise schon sehr vielen Menschen geholfen. Ohne Schlittenhunde wären heute viele Lebensräume nicht entdeckt und besiedelt.

 

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Polizeihunde / Diensthunde

Polizeihunde und so genannte Diensthunde arbeiten bei der Polizei, der Bundeswehr, beim Zoll oder bei Sicherheitsdiensten. Sie werden in der Täter- und Strafverfolgung eingesetzt, als Spürhund zum Finden von Drogen und Waffen, bei Objektschutzmaßnahmen oder bei Großveranstaltungen wie z.B. Demonstrationen. Häufig eingesetzt werden Deutsche Schäferhunde, Rottweiler und Dobermann.

 

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Hütehunde

Hütehunde oder Schäferhunde sind Herdegebrauchshunde, die Tierherden (Schafe, Rinder, Ziegen, Schweine) treiben und/oder zusammenhalten.

Hütehunde müssen flink und selbstständig in der Lage sein, Entscheidungen zu treffen, um Ihren Arbeitsauftrag beim Hüten von Tierherden zu entsprechen. Zu den bekanntesten Hütehunden zählen der deutsche Schäferhund, der Border-Collie, Rottweiler und Sennenhunde.

 

Therapiehunde

Therapiehunde werden in Senioreneinrichtungen oder Behindertenstätten eingesetzt. Behindertenhunde sind speziell ausgebildet, auf die Bedürfnisse alter oder kranker Menschen einzugehen. Therapiehunde bringen Lebensfreude und Motivation. Diese positiven Aspekte beeinflussen Heilungsprozesse und steigern die allgemeine Lebensqualität der Betroffenen.

 

Hunde, die Krankheiten entdecken

Nach neuesten Erkenntnissen amerikanischer Wissenschaftler sind Hunde in der Lage, Krebsgeschwüre im Frühstadium zu erschnüffeln. Das Faszinierende daran: Die Hunde stellen die Krebszellen früher fest als Ärzte. Damit ist der Hund mit seiner empfindlichen Spürnase eine Art „Frühwarnsystem“ bei Krebserkrankungen.

Nach Ansicht der Ärzte, die mit diesen Hunden arbeiten, können Prostata-, Haut-, Lungen- und Brustkrebs frühzeitig erkannt werden. Auch Schlaganfall und Epilepsie sind von Hunden „vorherriechbar“. Besonders prädestiniert sind Schäferhunde und Bernhardiner.

 

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Kampfhunde hin, Kampfhunde her – eines ist klar

Ob als Blindenhunde, Rettungshunde, Jagdhunde oder normale Familienhunde – Hunde dienen den Menschen in vielfältiger Weise. Eine pauschale Verurteilung aller Hunde und Hunderassen aufgrund einzelner tragischer Vorfälle durch so genannte Kampfhunde darf es trotz allem nicht geben.

Während die Kampfhunde-Debatte geführt wird, sollten sich die Menschen und auch die Verantwortlichen der Boulevardpresse daran erinnern, dass viele Menschenleben täglich durch Hunde wie z.B. Rettungshunde gerettet werden. Sie sollten zur Kenntnis nehmen, dass viele Therapiehunde, Polizeihunde, Blindenhunde und Jagdhunde Gutes tun, damit wir Menschen gesund und sicher leben können.

 

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